Großes Entsetzen über misshandelten Kater

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Mohammed Mustafa Issa zeigte sich schockiert über die Misshandlung seines Katers.

Lüdenscheid - Schon des öfteren ist Snoopy, der dreijährige Kater der Familie Issa, auf Entdeckungstour ins Freie verschwunden – nach kurzer Zeit aber immer wieder zurückgekehrt. Doch was ihrem Kater bei seinem jüngsten Ausflug wiederfahren ist, sorgte bei der Familie für blankes Entsetzen: Denn dieses Mal kehrte ihr Tier schwer misshandelt an die Wehberger Straße zurück.

Dabei hatte der Kater wohl noch Glück im Unglück, „denn hätte er es nicht mehr rechtzeitig zu uns geschafft, hätte er nicht überlebt“, erzählt Mohammed Mustafa Issa im Gespräch. Und der junge Mann ist immer noch schockiert über das, was dem Tier zufügt wurde. Denn dass es sich um absichtliche Tierquälerei handelt, darüber gebe es keinen Zweifel. Zwei Tage lang sei „Snoopy“ verschwunden gewesen, am späten Sonntagabend hätte er dann jaulend vor der Terrassentür gestanden. Zunächst sei der Familie gar nichts aufgefallen, er wirkte lediglich abgemagert und schwach. Doch bei genauerem Hinsehen, dann der Schock: Neben Kratzern, verletzten Ohren und einem gerupften Fell entdeckte die Familie Issa, dass das Geschlechtsteil sowie die Weichteile des Katers mit einem Kabelbinder aufs Äußerste zusammengebunden waren. Ein Anblick, der für Tränen sorgte. Glücklicherweise hatte die Haustierärztin in der Nacht Notdienst, versorgte und operierte das nun kastrierte Tier. Bis gestern ging es ihm den Umständen entsprechend, doch sollte seine Blasenfunktion eingeschränkt sein, droht eine weitere OP. „Die Tierärztin war genauso schockiert wie wir“, erzählt Mohammed Mustafa Issa, „so etwas hätte sie in 30 Jahren nicht gesehen.“ Die Familie erstattete Anzeige bei der Polizei und hofft zudem auf Hinweise aus der Bevölkerung. „Bislang sind uns keine weiteren Vorfälle bekannt, aber wir möchten natürlich auch andere Katzenbesitzer vor diesen Tierquälern warnen.“ - kes

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