Neue Händler unter den Marktschreiern

Das lauteste Lebenwesen der Welt: Dieses Event lockt bis Sonntag in die Lüdenscheider City

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Wurst-Achim ist das lauteste Lebewesen der Welt. Noch bis Sonntag locken er und die anderen Marktschreier die Besucher zum Sternplatz. 

Lüdenscheid - Lautstark begrüßen die Marktschreier von Donnerstag, 6. Februar bis Sonntag, 9. Februar, Schaulustige und Kunden auf dem Sternplatz. Sie bieten nicht nur Fisch, Fleisch und Blumen an, sondern auch eine unterhaltsame Show für die Passanten.  

"Wurst kaufen ist Vertrauenssache, Aal kaufen Überwindungssache", brüllt Wurst-Achim in sein Mikrofon. Eigentlich benötigt er dieses gar nicht, denn er wurde in einer TV-Show zum „lautestes Lebewesen der Welt“ gekürt. 105,8 Dezibel hat er damals erreicht und schraubte seinen eigenen Rekord später noch in die Höhe mit 110,2 Dezibel. 

Das gegenseitige Necken der Händler untereinander ist natürlich "alles nur Spaß", sagt Wurst-Achim. Sie alle gehören zur Gilde der Marktschreier, die in diesem Jahr ihr 50-jähriges Jubiläum feiert. 

Neu dabei in diesem Jahr: Knabber Paule

Und im Jubiläumsjahr darf auch der Besuch in Lüdenscheid nicht fehlen. Zu diesem Anlass hat die Gilde der Marktschreier auch neue Händler in die Kreisstadt mitgebracht, wie Knabber Paul und Mister Snack. Während Knabber Paul Schokolade und Variationen wie von Milka und Oreo verkauft, bietet Mr. Snack Chips und Salzstangen. "Das gab es vorher gar nicht. Wir wollten zum Jubiläum zum Alteingediegenen auch etwas anderes präsentieren. Ein Markt muss bunt sein und viele Variationen bieten", sagt Achim Borgschulz, Organisator des Marktes. 

Lüdenscheid besuchen die Marktschreier schon seit über 20 Jahren und in dieser Zeit habe sich eine treue Kundschaft aufgebaut, berichtet Achim Borgschulz. Einer der immer dabei sei, ist zum Beispiel der "Aal Ole", den daher viele Lüdenscheider kennen dürften. 

Insgesamt 21 Stände gastieren bis Sonntag, 9. Februar, auf dem Sternplatz. Unter ihnen, der "Holländische Blumenkönig", der Palmen und andere Pflanzen anbietet. Für Orchideen war es bisher noch zu kalt. Sollte es am Wochenende jedoch wärmer und sonniger werden, sollen diese auch verkauft werden, sagt Achim Borgschulz. Denn andernfalls würden die Orchideen ihre Blätter verlieren.

Orchideen soll es nur bei wärmerem Wetter geben.

Abgesehen davon ist er mit dem Wetter für die Marktschreier-Tage ganz zufrieden. "Sonst ist es für den Markt in Ordnung, wenn es kalt ist. Hauptsache, es regnet nicht", sagt er. Und so hofft er, dass sich das Wetter am Wochenende auch weiterhin hält. 

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