Großer Andrang beim DAK-Familientag im Rathaus

LÜDENSCHEID – Gesundheit und Spaß lassen sich verbinden – das zeigte die DAK gestern im und vor dem Rathaus. Im Rahmen ihres großen Familientages bot die Krankenkasse gestern ein vielfältiges Angebot an Informationen und Aktivitäten für Groß und Klein.

Im Vordergrund stand das Halbfinale des DAK-Dance-Contests, der für Gruppen in ganz NRW ausgeschrieben war. Rund 300 Gruppen hatten sich beworben – sieben von ihnen zeigten ihr Können auf der Bühne im Rathausfoyer. „Tanzen scheint immer noch Mädchensache zu sein. Wir haben keinen einzigen Jungen im Feld“, erklärte Moderator Tobias Wobbe und schickte dann die Akteurinnen ins Feld.

Gleich das erste Tanzduo „Sternenblau“ konnte die Jury, bestehend aus den DAK-Mitarbeitern Anja Söhle, Christiane Hintz und Dirk Reffelmann, überzeugen. „Ihr habt das Publikum mitgenommen, hattet echte Höhepunkte. Eine prima Leistung“, lobten die Juroren den Auftritt der Mädchen. Aber auch die sechs anderen Tanzformationen ernteten viel Anerkennung und Applaus. Die Sieger des Lüdenscheider Halbfinales treten am 2. Oktober beim großen Finale in Düsseldorf an. Ihnen winkt als Preis ein Tanz-Workshop beim aus dem Fernsehn bekannten Tanzlehrer Detlef D! Soost.

Aber auch an den Ständen im und vor dem Rathaus herrschte Andrang. Den Gleichgewichtssinn konnten Interessierte beim Körperstabilitätstest unter Beweis stellen. Doch viele scheiterten auf der kippligen Vorrichtung bei dem Unterfangen, drei Sekunden lang die Balance zu halten.

Physiotherapeutin Britta Nolte zeigte, wie durch sportliche Übungen der Körper in Form gebracht werden kann. „Es geht vor allem auch um den Gesundheitsaspekt. Von den Übungen für die Bauch- und gesamte Rumpfmuskulatur profitiert ja auch der Rücken – ein Schwachpunkt von vielen Menschen“, erklärte die Expertin.

Am benachbarten Stand klärte Friederike Kämmerer über gesunde Ernährung auf. In Zeiten von Ehec ein schwieriges Unterfangen, wie die Ernährungsberaterin betonte. „Ich rate allen, das Gemüse zu waschen und am besten zu kochen. Dann gehen die Verbraucher auf Nummer sicher.“ Große Nachfrage gab es vor allem in Sachen Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Diese Probleme seien in der Bevölkerung mittlerweile weit verbreitet, berichtete Kämmerer: „Mittlerweile gibt es in fast jeder Familie einen Betroffenen.“

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare