Große Trauer um beliebten Polizisten - er wurde nur 68 Jahre alt

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Lüdenscheids verstorbener IPA-Chef Karl-Heinz "Kalla" Kirsebauer (rechts), hier mit Manfred Drews (Beisitzer der IPA-Landesgruppe NRW) und Landrat Thomas Gemke bei der Feier zum 60-jährigen Bestehen der Lüdenscheider IPA-Verbindungsstelle.

Lüdenscheid - Er hat lange und mutig gekämpft gegen seine schwere Erkrankung. Als sich zuletzt wieder mal ein Hoffnungsschimmer zeigte, strahlte er noch voller Zuversicht. Doch nun hat Karl-Heinz Kirsebauer, stadtbekannter Polizist und langjähriger Verbindungsstellenleiter der Internationalen Polizei-Assoziation (IPA) Lüdenscheid, seinen großen Kampf verloren. Er wurde nur 68 Jahre alt.

„Kalla“, wie ihn Freunde und Kollegen nannten, war ein echter „Lünscher Junge“. Polizist war nicht sein erster Berufswunsch. Nach seiner Lehre als Einzelhandelskaufmann bei Strodel & Jaeger sattelte er um, bewarb sich Anfang der 70er-Jahre auf eine der begehrten Stellen und ließ sich zum Polizisten ausbilden. 

Nach dem Aufstieg in den gehobenen Dienst durchlief Karl-Heinz Kirsebauer verschiedene Stationen, war unter anderem Dienstgruppen- und Innendienstleiter – und blieb seiner sauerländischen Heimat dabei stets treu. 

Schon früh engagierte „Kalla“ sich für die IPA, nach deren Angaben größte Berufsvereinigung der Welt mit fast 300 000 Mitgliedern in 61 Staaten. Vor Ort war Kirsebauer, in der Freizeit begeisterter Angelsportler, aktiv bei der Organisation der legendären Polizeifeste, ehrenamtlich bildete er für die sogenannten Verkehrskadetten aus, die etwa bei Großveranstaltungen die Polizei unterstützten. 

Als IPA-Vorsitzender Holger Getzlaff sein Amt zur Verfügung stellte, war „Kalla“ zur Stelle. Sein freundliches und ausgleichendes Wesen wird nicht nur seinen Mitstreitern und Kollegen fehlen. 

Die Familie hat einen schweren und allzu frühen Verlust erlitten.

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