Große OFK-Delegation bei „Salzkorn“-Preisverleihung

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Monika Deitenbeck-Goseberg und die Vertreter der beiden anderen ausgezeichneten Gruppen mit Albert Henz, Vizepräsident der Evangelischen Kirche von Westfalen, der ihnen am Samstag in der Lippstädter Jakobikirche den „Salzkorn“-Preis der Westfälischen Landeskirche und die dazu gehörigen Urkunden verlieh. ▪

LÜDENSCHEID/LIPPSTADT ▪ Eine große Delegation des Obdachlosen-Freundeskreises (OFK) – einer der Preisträger – nahm an der feierlichen Verleihung des „Salzkorn“-Preises durch die Evangelische Kirche von Westfalen am Samstag in Lippstadt teil.

Seit 1994 zeichnet die Evangelische Kirche von Westfalen alljährlich Gruppen mit dem „Salzkorn“-Förderpreis aus, die sich für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung engagieren. Die mit insgesamt 3000 Euro dotierte hohe Auszeichnung erhielten in diesem Jahr drei Initiativen, die sich für sozial Schwache, Entwicklungshilfe und Umweltschutz stark machen. Dazu gehörte neben dem Lippstädter Arbeitskreis „‘Willkommen‘ - Kulturelle Vielfalt gestalten“ und dem Umweltbeirat der evangelischen Kirchengemeinde Tecklenburg eben auch der Obdachlosen-Freundeskreis (OFK) der Evangelischen Kirchengemeinde Oberrahmede.

Am Samstag wurden den drei Preisträgern in der Jakobikirche in LIppstadt die entsprechenden Urkunden und Preise überreicht. „Der Preis ist die Anerkennung der OFK-Arbeit durch die westfälische Kirchenleitung, das Verdienst aller, die sich in die OFK-Arbeit einbringen“, erklärte Gemeindepfarrerin und OFK-Vorsitzende Monika Deitenbeck Goseberg. Deshalb hatte ihr Stellvertreter Günter Bernhardt auch eine Fahrt für alle organisiert, die an der Preisverleihung teilnehmen wollten. Zusammen mit ihm und der OFK-Vorsitzenden, die ihren Urlaub eigens aus diesem Anlass abgebrochen hatte, erlebte die Lüdenscheider Delegation das Ereignis in Lippstadt mit.

Albert Henz, Vizepräsident der Evangelischen Kirche von Westfalen, der in Vertretung von Präses Alfred Buß die Predigt hielt und die Preisverleihung vornahm, hob lobend hervor, dass es der evangelischen Kirchengemeinde Oberrahmede aus ganz bewusster christlicher Motivation heraus ein Anliegen sei, Obdachlose aufzunehmen und ihr Selbstwertgefühl zu stärken.

Die Präsentation machte auch deutlich, dass eine ganze Reihe der vom OFK betreuten Menschen inzwischen durch vielfältige Dienste die Gemeindearbeit unterstützt. Unter anderem helfen sie beim Catering-Service mit, mit dessen Einnahmen, den Erlösen aus Trödelmärkten und Spenden die OFK-Arbeit hauptsächlich finanziert wird. ▪ ih

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