Großeinsatz für die Feuerwehr

Lagerhalle an der Volmestraße durch Brand zerstört

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[Update 20.25 Uhr] Lüdenscheid - Eine Lagerhalle an der Volmestraße in Lüdenscheid wurde am Samstag durch ein Feuer völlig zerstört. Die Feuerwehr war während der rund fünfstündigen Löscharbeiten mit einem Großaufgebot von rund 60 Einsatzkräften vor Ort. Verletzt wurde niemand. Die Bundesstraße zwischen Brügge und Oberbrügge war für die Dauer des Einsatzes komplett gesperrt. 

Außerdem wurden Anwohner im Bereich Ahelle gebeten, wegen des Brandrauchs Fenster und Türen geschlossen zu halten. Beim Eintreffen der Feuerwehr gegen 11.30 Uhr brannte die Halle bereits in voller Ausdehnung, so dass die Einsatzsstufe direkt erhöht wurde. Das bedeutete, dass neben den Kräften der Hauptwache gleich zwei Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr ausrückten.   

Lagerhalle an der Volmestraße durch Brand zerstört

Das Feuer war schnell unter Kontrolle, aber zahlreiche Glutnester in der Dämmung des Gebäudes erschwerten die Brandbekämpfung, so dass letztlich Stadtalarm ausgelöst wurde. Atemschutzgeräteträger aller fünf Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr standen bereit, um sich bei dem nicht zuletzt auch wegen der sommerlichen Hitze kräftezehrenden Einsatz abzuwechseln.

Zwischenzeitlich wurde vor Brandgeruch gewarnt.

Zusätzlich rückte ein Löschzug der Feuerwehr Halver an, um in Bereitschaft zu stehen, falls noch Atemschutzgeräteträger benötigt würden oder ein weiterer Alarm einging.

Insgesamt waren etwa 30 Atemschutzgeräteträger abwechselnd in dem Gebäude, um gegen das Feuer vorzugehen. Sie setzten unter anderem sogenannte Fognails oder Löschnägel ein, um das Löschmittel durch Wände hindurch in den Dämmungen zu verteilen und durch feinen Sprühnebel eine hohe Kühlwirkung zu erreichen.

Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort.

 

Gegen 15.30 Uhr war der Brand gelöscht. Nachdem die Halle mit einer Wärmebildkamera kontrolliert worden war, rückten die meisten Kräfte wieder ab. Die Warnung vor Rauchgasen und die Straßensperre konnten aufgehoben werden. Der Löschzug Brügge blieb als letzter am Einsatzort, während eine Spezialfirma das eingesetzte Schaummittel entsorgte.

Zur Brandursache können noch keine Angaben gemacht werden. Nach Einschätzung der Feuerwehr sind Teile des rund 130 Jahre alten Gebäudes einsturzgefährdet. Von einem hohen Sachschaden ist auszugehen.

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