An Großbaustelle Sauerfeld Staus bald programmiert

Die neuralgischen Punkte in der Bildmontage: Das Sauerfeld (linkes Schild) ist bald nur noch halb befahrbar, und an der Einmündung zur Altenaer Straße entsteht ein riesiges Loch.

LÜDENSCHEID - Die Sauerfelder Straße wird ab Juli bergauf in Richtung Bräucken für mehrere Wochen gesperrt; im Bereich Altenaer Straße/Sauerfeld entsteht zugleich ein Riesenloch für die künftige Tunnelmündung.

Mit diesen beiden Maßnahmen wird die Großbaustelle über den Sommer massive Verkehrs-Beeinträchtigungen verursachen. Für alle Autofahrer, die sich auf der Sparkassenseite in einen einspurigen Begegnungsverkehr zwängen müssen. Für alle Busfahrgäste, die auf der Seite des Brighouse-Parks erst oberhalb der Mittelinsel aussteigen können. Und für alle Fußgänger aus der Innenstadt, denen wegen des wachsenden Lochs wochenlang der direkte Weg vom Sternplatz über die Altenaer Straße entlang Sinn-Leffers zum Sauerfeld komplett versperrt bleiben wird. Unter den Sinn-Leffers-Arkaden sollen sie dann vorher links abbiegen und über den Volksbank-Parkplatz und das Sparkassengelände gehen, schließlich auf der Jockuschstraße wieder auftauchen, um von dort das Sauerfeld zu erreichen. Sobald es wieder an dem schrumpfenden Loch vorbeigeht, erhalten sie oberhalb des heutigen Tunnelverlaufs einen provisorisch mit Baustellenampeln gesicherten Übergang.

Die Feuerwehr oder Lieferanten von Sinn-Leffers müssen künftig in die Jockuschstraße einfahren und ebenfalls über die Innenhöfe von Sparkasse und Volksbank zu Sinn oder zu möglichen Einsatzstellen eilen. Denn auch sie können wegen des Tunnel-Lochs die gewohnten Wege nicht mehr fahren, und zwar mindestens bis zum Jahresende.

Weil damit auf die Jockuschstraße mehr Verkehr kommt, ist dort bald Schluss mit dem Kurzzeit-Halt vor der Sparkasse, um mal eben Geld abzuheben. Stattdessen wird‘s ein Halteverbot geben, der ruhende Verkehr muss dem rollenden weichen.

Das alles kündigte die Stadtverwaltung im jüngsten Bauausschuss an – Planungsamtsleiter Martin Bärwolf übte sich dabei in der Vorwärtsverteidigung: „Wir haben immer gesagt, dass die Sauerfeld-Sanierung eine schwierige, dicke und mit vielen Einschränkungen verbundene Maßnahme ist. Jetzt wird sich das erst richtig zeigen.“

Man hoffe, dass in dieser Phase möglichst viele Lüdenscheider den Baustellenbereich umfahren oder umgehen. Für die Verwaltung dankte Martin Bärwolf den beiden Lüdenscheider Geldinstituten ausdrücklich – dafür, dass sie ihre Gelände für die intensive Bauphase der Öffentlichkeit unbürokratisch zur Verfügung stellen.

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