Großbaustelle Drogeriemarkt Müller

Die alten Lüftungskassetten wurden entfernt, neue warten auf ihren Einbau. Die komplette Ladenfläche musste entkernt werden.

Lüdenscheid - Lange war’s eine Problemfläche, jetzt soll’s ein Schmuckstück werden: Gründlich und aufwendig wird derzeit die ehemalige Wehmeyer-Fläche im Stern-Center für die Erfordernisse des Drogeriemarktes Müller umgebaut. Bislang sei alles im Zeitplan, heißt es. Die Eröffnung ist für den 27. November geplant.

Der Kunde bekommt nicht viel mit von den massiven Umbauarbeiten, es sei denn, er wirft eine Etage tiefer gerade sein Käsepäckchen in den Einkaufswagen und hört als Echo ein kräftiges Rumpeln. Dann wird vielleicht darüber gerade wieder eine Lüftungskassette demontiert. Bis oben die ersten Tuben und Tiegel im Einkaufskorb landen, dauert’s noch. Hinter der bunten Werbewand ist derzeit alles grau in grau. Fast drei Monate bleiben bis zur Eröffnung.

„Ich bin überrascht, wie weit sie sind“, befand Stern-Centermanager Kai Ehlers beim Rundgang über die Baustelle. Erst jetzt, entrümpelt und entkernt, werde deutlich, wie groß die Fläche eigentlich ist. Im hinteren Bereich, wo breite Fensterbänder Richtung Altenaer Straße/Humboldtstraße zeigen, sind bereits kleinere Sozialräume und Lagerfläche abgeteilt. Bündelweise Kabel wellen sich durch die Deckenkonstruktion. 2320 von 2700 Quadratmetern sind dem Verkauf vorbehalten. Zum Wehmeyer-„Erbe“ das entfernt werden musste, gehören unter anderem rund 200 Steckdosen, die zum Teil noch aus der Decke hängen – jede Lampe hatte ihre eigene Steckdose. Der neue Mieter setzt auf Übersicht und wird „flach“ möblieren. Was bleibt, ist der Brücken-Ausgang. Dass der bis zur Eröffnung geschlossen ist, nehmen die Lüdenscheider gelassen hin. Ehlers: „Keiner hat gemeckert.“ - sum

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