Konzentration auf Notfallpatienten

Grippewelle: Klinikum sagt Untersuchungen und Operationen ab

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Lüdenscheid - Die Grippewelle stellt die Märkischen Kliniken vor große Herausforderungen. Um die Notfallversorgung am Klinikum Lüdenscheid sicherzustellen, wurden alle für Dienstag und Mittwoch geplanten Untersuchungen und Operationen, die verschiebbar sind, abgesagt.

Das teilten die Märkischen Kliniken am Dienstagnachmittag mit. Trotz wärmerer Temperaturen reiße die Anzahl der Patienten, die mit Infektionserkrankungen das Klinikum aufsuchen, nicht ab. Aktuell suchen täglich fast doppelt so viele Patienten wie üblich die Zentrale Notaufnahme am Klinikum auf. 

Pflegestationen und die Intensivstation sind laut Klinikum voll belegt. Die Situation sei auch in umliegenden Krankenhäusern sehr angespannt. Um die Notfallversorgung sicherzustellen, habe das Klinikum deswegen entschieden, die für Dienstag und Mittwoch geplanten Eingriffe zu verschieben. 

„In diesen Tagen erreichen wir unsere Kapazitätsgrenze, deshalb müssen wir uns auf die Versorgung der Notfallpatienten konzentrieren“, bittet Dr. Thorsten Kehe, Vorsitzender der Geschäftsführung der Märkischen Kliniken, um Verständnis. Eine weitere Herausforderung sei die vermehrte Anzahl erkrankter Mitarbeiter. „Auch unsere Kollegen bleiben von der Grippewelle nicht verschont“, betont Dr. Kehe.

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