Granaten von allein detoniert

LÜDENSCHEID ▪ Nach der Explosion mehrerer Granaten in einem Waldstück nahe der Ahelle Ende Mai – die LN berichteten – haben die Ermittler die Akte nun zugeklappt.

Wie Pressesprecher Norbert Pusch gestern mitteilte, haben hochspezialisierte Feuerwerker der Polizei bei der Untersuchung des vermeintlichen Tatortes festgestellt, dass es sich bei den Waffen um Gewehrgranaten aus dem 2. Weltkrieg gehandelt hat, die mit Phosphor gefüllt sind. „Wegen der lang anhaltendern Trockenheit und Hitze haben sich die Granaten selbst entzündet.“ Wie Pusch sagte, haben die Feuerwerker außerdem eine weitere, noch nicht detonierte Gewehrgranate, gefunden. „Solche Waffen tauchen immer mal wieder auf.“ Menschliches Verschulden sei in diesem Fall ausgeschlossen.

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