Familienwald: Angebot bleibt bestehen

Alhard Graf von dem Bussche-Kessell (2.v.l.), hier mit Willi Denecke, Alexander Kremer und Matthias Czech (von links), will für den Familienwald am Stilleking kämpfen.

LÜDENSCHEID - Alhard Graf von dem Bussche-Kessell bleibt dabei: Er will dem Förderverein Famo sein Areal am Stilleking weiterhin zur Verfügung stellen. Und er hofft, dass dort doch noch ein Familienwald entstehen kann.

In einer Stellungnahme schreibt der Graf, mit der Berichterstattung über den Umzug des Famo-Kernprojekts Familienwald zum Stadtpark sei der Eindruck entstanden, es sei der Famo-Initiative kein Nachteil entstanden. Mit der Nähe des Familienwaldgrundstücks am Stilleking zu den Naturschutz-Vereinen hatten sich jedoch, so betont er, Hoffnungen auf Synergien verbunden, die seiner Ansicht nach im Stadtpark nicht zustandekommen können: „Ich habe dem Famo-Förderverein mein Grundstück in der festen Überzeugung zur Verfügung gestellt, dass der Gedanke des Familienmonats und eines Familienwaldes mit entsprechenden Nutzungsmöglichkeiten am Stilleking eine wesentliche Bereicherung für das Leben der Familien in Lüdenscheid darstellt. In dieser Überzeugung bin ich nicht zuletzt durch das große Engagement von Famo-Initiator Willi Denecke und von Famo-Schirmherr Bürgermeister Dieter Dzewas für den Familienwald bestärkt worden.“ Am Stilleking, so schreibt der Graf, drohe „aus unerklärlichen Gründen die Chance verspielt zu werden, das Verständnis für die Natur und den Gedanken des Naturschutzes in direkter Nähe zum Anschauungsobjekt, dem größten Naturschutzgebiet im Märkischen Kreis, in den Herzen der Familien und der Heranwachsenden zu verankern“.

Graf von dem Bussche betont, er wolle von seiner Seite gemeinsam mit dem Famo-Förderverein „auch in Zukunft nichts unversucht lassen, das Areal am Stilleking doch noch einer familien- und naturschutzgerechten Bestimmung zuzuführen“. Er gebe die Hoffnung nicht auf, „dass wir hier zum Erfolg kommen, wenn doch noch alle an einem Strang ziehen“. Deshalb halte er sein Angebot an den Famo-Förderverein und an die Stadt Lüdenscheid ausdrücklich aufrecht, das betreffende Gelände neben den Panzerhallen zur Verfügung zu stellen.

Denn für ihn sei Nachhaltigkeit nicht nur eine Worthülse: „Meine Familie und ich praktizieren sie aus jahrhundertealter Tradition und möchten die Bevölkerung daran teilhaben lassen.“

Famo-Initiator Willi Denecke zeigte sich gestern sehr erfreut über die Haltung von dem Bussches: „Wir werden das Projekt ‘Familienwald am Stilleking’ auf jeden Fall weiterhin verfolgen.“ - Willy Finke

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