Dudas hat Gesprächsbedarf zur Volmetal-Bahn

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Verzögerungen bei der Bahn könnten auch die städtische Planung für den Bahnhof Brügge berühren.

LÜDENSCHEID - Gesprächsbedarf bei der Deutschen Bahn hat der SPD-Landtagsabgeordnete Gordan Dudas angemeldet.  „Ich bin enttäuscht“, kommentierte der Lüdenscheider Landespolitiker die Ankündigung, dass voraussichtlich erst im Dezember 2016 der Lückenschluss der Volmestrecke zwischen Lüdenscheid und Meinerzhagen vollzogen werden kann.

Er sehe angesichts der Mitteilung „noch Klärungsbedarf“. Ein entsprechendes Gespräch ist für die kommende Woche terminiert. Wichtig für ihn zu wissen sei, ob es allein um technische Probleme gehe oder ob man durch eine politische Flankierung erreichen könne, den ursprünglichen Zieltermin zu halten.

Ursprünglich hatte der erste Zug von Lüdenscheid nach Köln bereits im Dezember fahren sollen. Die Festlegung auf jeweiligen Stichtag im Dezember hängt dabei mit dem Fahrplanwechsel der Deutschen Bahn zusammen.

Die Verzögerung um ein Jahr hatte die Bahn in einer Pressemitteilung mit dem Umfang der notwendigen Leit- und Sicherungstechnik begründet, die gegenüber den ursprünglichen Ansätzen deutlich größer dimensioniert werden müsse, wie es darin heißt. Problematisch sei zudem das bauliche Umfeld der insgesamt 19 Bahnübergänge zwischen B 54, Schienenstrang und Volme.

Offen blieb gestern, ob sich mit der Verzögerung auch Auswirkungen für die Stadt Lüdenscheid ergeben. Im Haushalt veranschlagt sind mittelfristig 1,4 Millionen Euro für die Tiefbauarbeiten zur Umgestaltung des Verknüpfungspunktes für den Öffentlichen Nahverkehr.

Ausschlaggebend für die Stadt sei aber nicht die tatsächliche Inbetriebnahme der Strecke, sondern die Planung der Bahn AG, so Lars Bursian, Fachdienstleiter für Bauen und Planung im Rathaus. Daran richte sich auch die städtische Planung aus.

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