GNTM-Finalistin aus Lüdenscheid

"Topmodel" Marie: Mich könnte nie etwas ändern

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LÜDENSCHEID - Woche für Woche drücken sie die Daumen – die Fans der Lüdenscheiderin Marie Czuczman, die bei der Castingshow „Germany’s next Topmodel“ mitmacht. Dass sie es mittlerweile unter die „Top 10“ geschafft hat, nimmt der Bote jetzt zum Anlass, mit der 17-jährigen Schönheit noch einmal über ihre Erfahrungen im heiß begehrten Business zu sprechen.

Von Susanne Fischer-Bolz

Marie – jetzt (zumindest aktuell für den Zuschauer) – sind Sie unter den Top 10. Wie fühlt es sich an, zu den schönsten zehn Mädchen Deutschlands zu gehören?

Marie: Es ist unglaublich, und ich kann es immer noch nicht realisieren, so weit gekommen zu sein.

In unserem ersten Interview sagten Sie, dass Sie Luise, Lovelyn und Christine am liebsten mögen. Ist das immer noch so oder haben sich die Sympathien verschoben?

Marie: Besonders Christine und auch Luise mag ich nach wie vor sehr. Aber auch Sabrina habe ich sehr, sehr lieb gewonnen.

Kann es eigentlich überhaupt Freundschaften unter Konkurrentinnen geben?

Marie: Natürlich! Klar sind wir da, weil wir alle das gleiche Ziel haben – trotzdem verbindet uns alle ja etwas. Und bei so viel Zeit, die wir miteinander verbringen, da entstehen natürlich schon einige Freundschaften.

In dieser Staffel scheint es ungewöhnlich wenig Zickenalarm zu geben. Aber dennoch gehen einige Mädels anderen auf die Nerven. Worauf könnten Sie gut verzichten?

Marie: Ich kann auf jegliche Art von Stress verzichten. Ich bin immer total auf Ruhe aus und kann es nicht haben, wenn Leute zu lange auf irgendwelchen Streitereien herumreiten.

Ich sage mal „rotes Kleid“: In welchem Outfit möchten Sie sich niemals sehen?

Marie: Als Model ist es natürlich etwas ganz anderes, da zieht man natürlich an, was man bekommt! In meiner Freizeit würde jedoch nie was mit Leoparden-Print oder Latex oder Neon in meinen Kleiderschrank kommen.

Sie sind super viel herumgekommen – es gab viele interessante Aufgaben. Was war für Sie bisher der schwierigste Job?

Marie: Das Schwierigste ist einfach, alle neuen Herausforderungen meistern zu müssen, die man vorher noch nie so hatte.

Gibt es Aufgaben oder Jobs, die Sie nicht machen würden: zum Beispiel ein Fotoshooting mit einer Tarantel?

Marie Czuczman

Marie: Ich denke, wenn es um Angst geht, würde ich alles zumindest versuchen. Ich habe beispielsweise echt Höhenangst, würde aber trotzdem probieren, es zu versuchen. Ich würde mich allerdings nie für ein Shooting komplett ausziehen!

Mittlerweile haben Sie gute Einblicke bekommen, wie ein Model-Leben sein kann. Haben Sie Ihre Traumvorstellungen verloren oder ist es nach wie vor für Sie das Ziel aller Ziele, als Model erfolgreich zu sein?

Marie: Ich finde nach wie vor, dass Modeln wahnsinnig viel Spaß macht. Allerdings ist mir auch eine Schulausbildung wahnsinnig wichtig und natürlich vor allem, mein Abitur zu schaffen.

Wie viel von seiner Persönlichkeit muss man ablegen, um in so einem Job wirklich gut zu sein?

Marie: Man muss wissen, was man sich leisten kann und was nicht – zum Beispiel über Anziehsachen zu meckern, die man gestellt bekommen hat.

Haben Sie die Ausstrahlung im Fernsehen verfolgt? Und wenn ja: Kommen Sie so rüber, wie Sie sind und/oder wie Sie es sich vorgestellt haben?

Marie: Ich verfolge natürlich jede Sendung. Ich bin eigentlich schon zufrieden, wie ich bis jetzt so im Fernsehen rüberkomme. In natura bin ich aber eigentlich noch viel „gechillter“'.

Meine Kollegin möchte unbedingt wissen, wie Heidi ist, wenn keine Kamera läuft...

Marie: Heidi ist total lustig und ein sehr, sehr lieber Mensch! Von Starallüren keine Spur!

Wenn Sie zurück nach Lüdenscheid kommen, glauben Sie, dass Sie noch das gleiche Mädel sind? Haben Sie sich verändert?

Marie: Ich glaube nicht, dass mich jemals etwas ändern könnte – meine Persönlichkeit bleibt immer gleich (lacht). Ich habe ein tolles Leben in Lüdenscheid und eine wundervolle Familie sowie wundervolle Freunde. Ich will mich selbst und mein Leben für nichts auf der Welt verlieren.

Mit dem Erfolg als Topmodel und der Bekanntheit durchs Fernsehen kommen auch Neider, Auf-den-Zug-Springer oder plötzliche Freunde, die vorher keine waren. Wie gehen Sie mit solchen Menschen jetzt um?

Marie: Bis jetzt habe ich Gott sei Dank noch keine negativen Dinge zu spüren bekommen. Ich bin aber zu allen genauso wie vor meiner Topmodel-Zeit.

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