Glühwein statt Shopping

LÜDENSCHEID ▪ Bedeckt, aber trocken, winterliche Kälte, Weihnachtsbeleuchtung überall: Die Bedingungen waren optimal für einen verkaufsoffenen Sonntag im Advent. So nutzten auch gestern viele Besucher der Stadt die Gelegenheit zum Bummeln, und vielleicht auch zum Einkaufen.

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Gerade auch auf dem Weihnachtsmarkt und der Eisbahn auf dem Rathausplatz war viel los. Über gute Resonanz freuten sich die Friseure Jan Riepegerste und Yves Bubert, die im Weihnachtshaus zur Benefiz-Haarschneideaktion zu Gunsten der AIDS-Stiftung eingeladen hatten.

Das Wetter lud gestern geradezu ein zu einem Glühwein oder anderem heißen Getränk. Nicht nur an den Ständen auf dem Sternplatz, auch in den Cafés, nicht zuletzt im Stern-Center, nutzten viele die Gelegenheit, sich von innen aufzuwärmen.

Die Innenstadt war zwar insgesamt gut voll mit Menschen, aber das dichte Gedränge, wie schon mal zu anderer Gelegenheit an verkaufsoffenen Sonntagen blieb in der Regel aus, je weiter man sich vom Zentrum entfernte, desto ruhiger wurde es. Auch von hektischer Suche nach Geschenken war noch nicht viel zu merken. Vielmehr herrschte eine entspannte Atmosphäre, geprägt von gemütlichen Familienausflügen oder Treffen mit Freunden.

In den Geschäften präsentierte sich dagegen ein sehr unterschiedliches Bild: In manchen drubbelte es sich gewaltig, so dass die Verkäufer aus dem Stress kaum herauskamen, in anderen hatten die Mitarbeiter sogar Zeit, ein wenig aufzuräumen, weil Kunden nur vereinzelt kamen.

Die verkaufsoffenen Sonntage sind eben längst zu einem Stück Normalität geworden.

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