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Globaler Klimastreik: 200 Teilnehmer auf Lüdenscheider Sternplatz

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Von: Olaf Moos

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Demonstration mit Kundgebung und Plakaten
Rund 100 Teilnehmer waren von den Veranstaltern angemeldet, etwa 200 waren gekommen. © Cedric Nougrigat

Rund 200 Teilnehmer waren am Freitagnachmittag, drei Tage vor der Bundestagswahl, zur örtlichen Kundgebung des Globalen Klimastreiks zum Sternplatz gekommen.

Lüdenscheid - Die Veranstalter – Grüne, ÖDP, Linke und Zukunftsinitiative Lüdenscheid (ZiL) – freuten sich „über so viele Bürger in einer so bunten Mischung der Generationen“, wie ZiL-Sprecherin Ulrike Rohlmann sagte.

Plakate auf der einen und reichlich Infomaterial der Aktivisten auf der anderen Seite zeigten die Bandbreite der Themen, die nach Worten Otto Erschings (Die Linke) „in der Politik Nr. 1 auf der Tagesordnung“ sein müssen. Applaus erntete der Redner vor allem für die Forderung nach „zivilem Ungehorsam und Widerstand, wenn die Menschheit und die Zukunft unserer Kinder und Enkel auf dem Spiel steht“. Ein „weiteres Rumgeeiere“ könne sich eine neue Regierung nicht mehr leisten, so Ersching.

Ulrike Rohlmann plädierte in einem leidenschaftlichen Beitrag für einen sozial-ökologischen Umbau der Wirtschaft und verwies unter anderem auf das vom Lüdenscheider Rat beschlossene Klimaschutzkonzept. „Wir wollen dafür sorgen, dass das nicht in der Schublade liegen bleibt.“

Es gebe hier „keinen Ideen-, sondern einen Umsetzungsstau“. Mit Blick auf Sonntag forderte Rohlmann von den Zuhörern: „Macht eure Wahl zu einer Klimawahl – für eine enkeltaugliche Zukunft!“

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