Glanz und Licht durch Chormusik und Blechbläser

Cedric Müller und Max Schmidt (beide 11) traten als jüngste Blechbläser auf.

LÜDENSCHEID ▪ Epiphanias steht für den Glanz und das Licht, das durch Jesus Christus in diese Welt gekommen ist. Die Musikgruppen der Christus- und der Markuskirchengemeinde haben es sich zur Tradition gemacht, diese Botschaft alljährlich durch eine Abendmusik zum Epiphaniastag zu verkünden. Am Freitag gestalteten der Chor der Markuskirche und der Blechbläserkreis der Christuskirche sowie die Schwestern Katharina und Nadjenka Wohlfahrt (Violoncello und Violine) unter Leitung von Wolfgang Kimpel in der gutgefüllten Markuskirche ein passendes Programm mit ausgewählten Liedern und Stücken, in denen Jesus als „Stern“, „Morgenstern“ und „Morgenlicht“ beschrieben wird.

Zum Programm des Konzerts, das Wolfgang Kimpel mit einem für die Orgel bearbeiteten Konzert von Albinoni eröffnete, gehörten sowohl Sätze alter Meister als auch Neubearbeitungen alter Weisen und zeitgenössische Kompositionen – bis hin zu dem aus der englischen Popszene übernommenen „God rest you merry gentleman“. Bekannte und unbekannte Weisen aus Deutschland, England, Israel, Böhmen und Schweden fügten sich abwechslungsreich zusammen. Der Chor der Markuskirche beeindruckte, vor allem aber lieferten die Sängerinnen und Sänger mit John Rutters „Angel Carol“, einem Lobgesang der Engel zum Kommen des Heilands in diese Welt, eine Glanzleistung ab.

Der Bläserkreis, in dessen Reihen Cedric Müller und Max Schmidt (beide 11) als jüngste Blechbläser auftraten, brachte das altbekannte Lied „Stern über Bethlehem“ in einer Swingfassung von R. Roblee und setzte dem Programm unter anderem durch eine Pastorale von Vivaldi und schwungvoll vorgetragene Choräle besondere Akzente auf. Katharina Wohlfahrt (Violoncello) und Nadjenka Wohlfahrt (Violine), die von Wolfgang Kimpel am Klavier begleitet wurden, sorgten unter anderem mit dem „Petit Trio“ des tschechischen Komponisten J. Wanhall und einem Menuett von dem Barockkomponisten Christoph Graupner für Hörerlebnisse.

Ganz besondere Programmhöhepunkte bildeten die gemeinsamen Stücke von den Streichinstrumenten, dem Chor und Wolfgang Kimpel an den Tasten. Mit einem Abendlied aus Schweden, L. Thurnbergs „Der Lärm verebbt“, setzten die Interpreten einen schönen Schlusspunkt.

Das Publikum bedankte sich mit großem Applaus für die stimmungsvolle Musik zum Epiphaniastag, die allerdings durch ein Lied zum Mitsingen für die ganze Gemeinde noch eine Steigerung hätte erfahren können.

Im Zusammenhang mit dem Spendenzweck des Benefizkonzerts trug Wolfgang Kimpel eine Geschichte von demjenigen unter den Heiligen drei Königen vor, dem die Hungernden und Dürstenden besonders am Herzen lagen. Zur Freude aller Mitwirkenden ergab sich eine Kollekte in Höhe von 408,14 Euro für die Hungerhilfe in Ostafrika.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare