Rat gibt grünes Licht für drei Kunstrasenplätze

Auch in Brügge endet jetzt die Asche-Ära.

LÜDENSCHEID - Die Kunstrasenplätze kommen: Der Stadtrat hat gestern nach LN-Informationen grünes Licht für die Vergaben der Arbeiten an Wefelshohl und Dickenberg sowie in Brügge-Winkhausen gegeben. Er folgte damit der einstimmigen Empfehlung des Sportausschusses (die LN berichteten).

„Bauchschmerzen“ verursachte einigen Ratsmitglieder gleichwohl die Tatsache, dass die Kostenvorgabe von etwa 1,4 Millionen Euro, davon die Hälfte aus Konjunkturmitteln des Bundes, für zahlreiche Abstriche bei der Ausstattung gesorgt hat. So wird es an den neuen Plätzen keine Ballfangzäune geben, keine elastische Tragschicht unter der Spielfläche, in Brügge keine Pflasterung zwischen Platzanlage und Vereinsheim, am Wefelshohl – zumindest vorläufig – keine Sprintlaufbahn. Die könnte noch drinsitzen, falls beim Bau am Dickenberg die Vermischung der vorhandenen Lavaschicht mit der Tragschicht möglich ist. Der Platz in Brügge wird geländebedingt zudem kleiner ausfallen als die beiden anderen, es werden günstigeres „Gras“ sowie Recycling-Granulat aufgebracht.

Anfang August sollen die Arbeiten, die an eine auswärtige Firma vergeben wurden, an allen drei Plätzen beginnen. Im November kann dann der Ball rollen.

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