Geschäftsräume versiegelt

Betrieb verboten: Bestatter gilt als "unzuverlässig"

Die Geschäftsräume sind versiegelt.

Lüdenscheid - Der Bestatter, dessen Geschäftsräume versiegelt worden sind und der sein Gewerbe zunächst nicht mehr ausüben darf, hat „gewerberechtlich unzuverlässig“ gehandelt und darf sein Gewerbe erst einmal nicht ausüben.

Das betonte Stadtpressesprecherin Marit Schulte am Mittwoch. Gewerbeuntersagungen dieser Art kämen häufiger vor und hätten zum Beispiel finanzielle Gründe.

Nach einem Jahr bestehe die Möglichkeit, einen neuen Antrag zu stellen, um das Gewerbe wieder aufnehmen zu können – „wenn die Gründe der Untersagung nachweisbar abgestellt worden sind“.

Geschäftsräume sind versiegelt

Marit Schulte stellte heraus, dass die Versiegelung der Geschäftsräume des Bestatters nicht aufgrund hygienischer Mängel in dem Bestattungsbetrieb erfolgt sei, sondern weil die Gewerberegeln verletzt worden seien. 

Dem Bestatter wurde das Gewerbe untersagt

Mit dem Einsatz des Kreisgesundheitsamtes habe die vom Rechts- und Ordnungsamt verhängte Schließung nichts zu tun gehabt.

Hygienische Mängel wurden im Betrieb festgestellt

Das Kreisgesundheitsamt habe auf einen Amtshilfeantrag durch die Lüdenscheider Behörde den Betrieb untersucht und hygienische Mängel festgestellt. 

Daraufhin seien dem Bestatter Auflagen erteilt worden, die Mängel zu beseitigen, was letztlich auch geschehen sei, sagte Kreispressesprecher Hendrik Klein. Mit der Schließung habe der Kreis nichts zu tun.

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