Gewerbepark Rosmart: CDU irritiert

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Bild mit Symbolcharakter: Das Gewerbegebiet Rosmart leidet sichtlich unter jahrelangem Desinteresse von Bauwilligen.

LÜDENSCHEID – Nach Kritik an schleppender Vermarktung zeigt die CDU kein Verständnis für die Zurückhaltung des  Gewerbepark-Rosmart-Geschäftsführers Edgar Weinert.

„Leicht irritiert“ zeigte sich gestern CDU-Fraktions-Chef Oliver Fröhling über die „Nicht-Reaktion“ der Geschäftsführung des Gewerbeparks Rosmart auf die Kritik der Mittelstandsvereinigung der CDU, die schleppende Vermarktung des Areals sei wohl auch auf einen „inhaltlich veralteten und uninformativen“ Internetauftritt zurückzuführen. Dass Edgar Weinert als einer der Geschäftsführer gegenüber den LN erklärt habe, er müsse sich erst mit seinen beiden anderen Geschäftsführern abstimmen, sei nicht nachvollziebar. „Wenn sich die Chefs des Gewerbeparks auch bei Anfragen von potenziellen Firmen immer erst abstimmen müssen, wundert es mich auch nicht mehr, dass die Vermarktung nicht läuft“, sagte Fröhling.

„Über professionellen Vermarkter nachdenken"

Die CDU werde das Thema auf jeden Fall noch einmal in einer der nächsten Aufsichtsratssitzungen zur Sprache bringen. „Vielleicht sollte man einmal über eine Neuorganisation oder über die Einschaltung eines professionellen Vermarkters von außerhalb nachdenken“, sagte Fröhling.

FDP: Öffentliche Schelte wenig hilfreich

Deutlich moderater äußerte sich FDP-Fraktions-Chef Jens Holzrichter. Interkommunale Projekte zeichneten sich zwar grundsätzlich nicht durch große Beweglichkeit aus, doch seiner Meinung nach „wäre es besser gewesen, die Kritik direkt bei der Geschäftsführung anzubringen und nicht in der Zeitung“. Die öffentliche Schelte jedenfalls sei wenig hilfreich für das ohnehin schon angeschlagene Image des Projekts.

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