Aus der Wirtschaft

Unternehmen aus MK verlagert Standort - jetzt wird neu gebaut

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Spatenstich für den Neubau der Winkel GmbH am Freisenberg: Geschäftsführer Peter Vogelpoel, Bürgermeister Dieter Dzewas, Geschäftsführer Andreas Vogel, Architekt Stefan Klotz und Tiefbau-Unternehmer Uwe Schmidt (von links) beim wichtigen Bauritual.

Lüdenscheid - Der Markt wächst – und mit ihm die Winkel GmbH. Seit mehr als 35 Jahren plant, entwickelt, produziert und montiert das Unternehmen mit Sitz an der Buckesfelder Straße 110 Ruf-Leitsysteme für Senioren- und Pflegeeinrichtungen sowie Krankenhäuser. Doch der jetzige Standort im ehemaligen Offizierskasino der belgischen Flak-Kaserne entspricht nicht mehr den Anforderungen. Ein neuer Firmensitz am Kerkhagen im Gewerbegebiet Freisenberg soll die Winkel GmbH mit deutlich mehr Platz und modernster Präsentationstechnik in die Zukunft führen.

Am Donnerstagvormittag griffen die Geschäftsführer Peter Vogelpoel und Andreas Vogel, Architekt Stefan Klotz, Tiefbau-Unternehmer Uwe Schmidt und Bürgermeister Dieter Dzewas zum Spaten, um mit der ersten Schaufel Erde symbolisch den Aufbruch einzuleiten. Peter Vogelpoel, Geschäftsführer der Cereda Unternehmensgruppe, zu der die Winkel GmbH seit 2015 gehört, ist durchaus stolz auf das neue Areal. „Das passt genau, denn es ist gar nicht so einfach, Baugrund in der Stadt zu finden.“ 

Auf einer Grundstücksgröße von knapp 2000 Quadratmetern entsteht ein dreigeschossiges Gebäude mit rund 1650 Quadratmetern Fläche für die 60 Mitarbeiter. „Wenn alles klappt, ist der neue Unternehmenssitz Ende August kommenden Jahres bezugsfertig“, erklärt Architekt Stefan Klotz.

 „Unsere Kunden sind über das gesamte Bundesgebiet verstreut. Wir sind von Schleswig-Holstein bis zu den Alpen unterwegs“, erläutert Winkel-Geschäftsführer Andreas Vogel die Dimensionen. „Viele Heime sind 20 bis 30 Jahre alt. Um die Einrichtungen mit neuen Ruf-Leitsystemen auszurüsten, müssen Heimbewohner nicht ausquartiert werden. Unsere Technologie setzt auf die vorhandene Verdrahtung auf. Die Modernisierung erfolgt Zimmer für Zimmer im laufenden Betrieb. Das macht Winkel so einmalig.“ 

Mit großer Vorfreude werfen die Geschäftsführer schon jetzt einen Blick in die dritte Etage des Neubaus. Dort soll für die Kunden ein Showroom entstehen. „Wir können dem Kunden die Funktionsweise seiner individuellen Anlage auf unserer Simulationsfläche vorstellen und ihm alle Systeme zeigen“, so Vogelpoel. Bürgermeister Dieter Dzewas begrüßte die Expansion des Unternehmens, denn: „Jede Immobilie macht auch ein Stück immobiler.“ In jeder zweiten Einrichtung sehe er bereits die Winkel-Produkte. 

Die Zukunft spielt bei Winkel auch an anderen Stellen eine wesentliche Rolle: Gestern nahmen drei Azubis ihre Arbeit auf und auf der neuen Parkfläche werden zwei E-Tankstellen installiert.

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