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Gewalttat in Lüdenscheid: Mann sticht Ehefrau nieder - Haftbefehl erlassen

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Von: Olaf Moos, Jan Schmitz

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Polizei-Einsatz nach Gewalttat an der Schlittenbacher Straße in Lüdenscheid.
Polizei-Einsatz nach Gewalttat an der Schlittenbacher Straße in Lüdenscheid. © Cedric Nougrigat

Polizei-Großeinsatz nach einer Gewalttat am Sonntagmittag in der Schlittenbacher Straße: Eine Frau wurde von ihrem Mann mit einem Messer angegriffen.

Update vom 23. August, 16.48 Uhr: Gegen den 48-jährigen Mann, der im Verdacht steht, am Sonntag in Lüdenscheid seine Ehefrau durch mehrere Messerstiche schwer verletzt zu haben, wurde Haftbefehl wegen des Verdachts eines versuchten Totschlags erlassen. Der Mann wurde am Montag dem Haftrichter vorgeführt.

Gewalttat in Lüdenscheid: Mann sticht Ehefrau nieder - Mordkommission ermittelt

Update 22. August, 17.24 Uhr: Nach der Bluttat, bei der am Sonntag eine 40 Jahre alte Lüdenscheiderin in ihrer Wohnung an der Schlittenbacher Straße durch mehrere Messerstiche schwer verletzt wurde, laufen die Ermittlungen bei Polizei und Staatsanwaltschaft auf Hochtouren.

Wie der Sprecher der Hagener Anklagebehörde, Dr. Gerhard Pauli, auf Anfrage unserer Redaktion bestätigte, hat der zuständige Staatsanwalt Haftbefehl gegen den 48-jährigen Ehemann beantragt. Das Ermittlungsverfahren wird wegen des dringenden Verdachts des versuchten Mordes geführt. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich um eine Beziehungstat. Der Verdächtige, heißt es, habe getrennt von seiner Frau gelebt.

Die Verletzte hatte sich in der Mittagszeit blutend aus ihrer Wohnung ins Freie gerettet und einen vorbei fahrenden Autofahrer angehalten. Über den aktuellen Gesundheitszustand der Verletzten gab es am Montag keine Auskunft.

Update 21. August, 17.59 Uhr: Die Polizei hat am späten Sonntagnachmittag weitere Angaben zur Sache gemacht. Demnach wurde eine 40-jährige Frau aus Lüdenscheid durch mehrere Messerstiche schwer verletzt. Lebensgefahr kann nicht ausgeschlossen werden. Gegen 12.15 Uhr stürzte sie aus dem Haus auf die Schlittenbacher Straße, wo die stark blutende Frau einen Autofahrer anhielt und um Hilfe bat. Mehrere Ersthelfer kümmerten sich in der Folge um die Frau und riefen einen Krankenwagen sowie die Polizei.

Die eingesetzten Beamten trafen kurz darauf auf der Straße in Tatortnähe den 48-jährigen Ehegatten der Verletzten an. Das Paar lebte zuletzt getrennt. Der Mann wurde festgenommen, es besteht dringender Tatverdacht, dass er seine Frau mit einem Messer angegriffen und mehrfach auf sie eingestochen hat. Bei der Kriminalpolizei in Hagen wurde eine Mordkommission eingerichtet.

Update 21. August, 16.45 Uhr: Bei dem Tatgeschehen handelt sich offensichtlich um eine Beziehungstat. Nach Informationen unserer Zeitung soll ein Mann am Mittag mit einem Messer auf seine Partnerin losgegangen sein. Die Frau wurde durch mindestens einen Stich schwerst verletzt. Sie kam mit einem Krankenwagen ins Krankenhaus und musste notoperiert werden. Der Tatort befindet sich in einem Mehrfamilienhaus an der Schlittenbacher Straße. Nach ersten Informationen rettete sich die verletzte Frau ins Freie. Zeugen alarmierten die Polizei, die mit einem Großaufgebot anrückte, da unklar war, ob sich der mutmaßliche Täter wieterhin aggressiv verhalten würde.

Der Mann wurde nach Informationen unserer Zeitung festgenommen. Die Polizei hat die Schlittenbacher Straße im Bereich des Mehrfamilienhauses weiterhin abgesperrt. Die Polizei schweigt derzeit und hat für den heutigen Tag noch Informationen zu näheren Einzelheiten, zum Beispiel zur Identität von Täter und Opfer, angekündigt.

Erstmeldung 21. August, 14.08 Uhr: Noch ist die Lage unklar. Die Polizei hält sich mit Informationen noch zurück. Die Schlittenbacher Straße ist rund um den Tatort abgesperrt. Auf der Straße vor einem Mehrfamilienhaus ist eine große Blutlache zu sehen. Polizeisprecher Christof Hüls bestätigt den Einsatz in der Schlittenbacher Straße. Der Notruf erreichte die Leitstelle gegen 12.15 Uhr.

Bestätigt ist auch, dass eine Person - nach Informationen unserer Zeitung - verletzt ist. Über die Schwere der Verletzung macht die Polizei zunächst keine Angaben und auch nicht, ob ein mutmaßlicher Täter bereits festgenommen worden ist.

Eine Bedrohungslage (Stand 14 Uhr) gebe es jedoch nicht. Die Straße ist für die Aufnahme von Beweismitteln bis auf Weiteres gesperrt. Nach Informationen unserer Zeitung soll ein Mann die Frau mit einem Messer schwerst verletzt haben. Das ist aber noch nicht offiziell bestätigt. Polizeisprecher Hüls kündigte für den Nachmittag weitere Informationen an.

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