Video wird am 15. Februar präsentiert

Gewalt gegen Retter: Studio dreht Film in Lüdenscheid

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Für mehr Respekt für Einsatzkräfte möchte der Verein Soko Respekt mit einem Film sorgen.

Lüdenscheid - Beleidigungen, die Behinderung ihrer Arbeit und sogar mit tätlichen Angriffen müssen sich Einsatzkräfte auseinandersetzen. Dabei wollen sie doch helfen. Der Lüdenscheider Verein Soko Respekt leistet Aufklärungs- und Präventionsarbeit, um der zunehmenden Gewalt gegenüber Einsätzkräften entgegenzuwirken und dreht dazu ein Imagevideo.

Öffentlich präsentiert werden soll der Film am 15. Februar bei einer Podiumsdiskussion um 15.30 Uhr im Kulturhaus. Mehr als 50 Mitwirkende beteiligen sich bereits seit Wochen am ersten Part des Videodrehs. Dazu gehören Mitglieder des Vereins, der DRK Ortsverband Brügge, die Polizei im Märkischen Kreis, die Feuerwehr Lüdenscheid und die Johanniter-Unfall-Hilfe Regionalverband Südwestfalen. 

In der Abschlussszene, die noch gedreht wird, sollen auch die Malteser und der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) hinzustoßen. „Denn unser Verein setzt sich für alle Einsatzkräfte ein und nicht nur für Einzelne“, sagt Jens Hoffmann, Vorsitzender Soko Respekt.

„Ein Video zu drehen war schon immer unser Wunsch. Die Idee eines Imagefilms kam schon vor einiger Zeit beim Stammtisch auf“, erklärt Jens Hoffmann. Der Verein habe Kontakt zu jemandem, der ein Filmstudio hat und dieser wollte für den Verein etwas Gutes tun, schildert der Vorsitzende, wie es zur Umsetzung kam.

Gezeigt wird in dem Video, wie Einsatzkräfte zum Beispiel durch Gaffer behindert werden und auch Soziale Netzwerke sind Thema. Insgesamt soll der Film aus vier bis fünf Szenen bestehen. Wenn alles abgedreht ist, muss der Film geschnitten und mit Musik unterlegt werden, informiert Jens Hoffmann über die Planung. Doch pünktlich zum 15. Februar soll alles fertig sein.

Das gesamte Kulturhaus wurde für die geplante Veranstaltung gemietet. Der Eintritt ist für die Gäste frei. Eine Anmeldung ist online möglich auf der Internetseite des Vereins Soko Respekt, per Whatsapp an die Nummer 01 70/45 30 756 sowie telefonisch unter der Nummer 02351/5578167. Interessierte sollten ihren Namen und ihre Adresse auf den Anrufbeantworter sprechen und bekommen dann eine Eintrittskarte zugesendet.

Neben der Präsentation des Films wurden für eine Podiumsdiskussion bereits einige Redner angefragt, die zum Thema Gewalt gegen Einsatzkräfte referieren. Eingeladen sind FDP-Landtagsabgeordnete Angela Freimuth, Dr. Mimoun Azizi (Leitender Arzt Neurogeriatrie, Notfallmedizin Neuss), Michael Kuchenbecker, Leitender Polizeibeamter der Polizei im Märkischen Kreis, SPD-Landtagsabgeordneter Gordan Dudas, Simon Heußen, Direktor der Feuerwehr Bochum, Jörg Döring, Oberbrandrat, Leiter der Feuerwehr Iserlohn, Richard Krings, Fachbereichsleiter Einsatzdienste des Landesverbands Nordrhein-Westfalen der Johanniter-Unfall-Hilfe und Rechtsanwalt Jan Lukas Kemperdiek.

Gesucht werden für die Podiumsdiskussion zudem noch ein Richter, ein Generalstaatsanwalt, ein Staatsanwalt sowie Opfer. Interessierte können sich per E-Mail an post@mehrrespekt.de an den Verein wenden. Auch Livemusik ist geplant. Für diese sorgen Breddermann sowie Sebastian Wagemeyer. Das Ende der Veranstaltung ist für 18.30 Uhr geplant.

Zu sehen sein soll das Video nach der Präsentation auch auf der Internetseite von Soko Respekt sowie auf Kanälen wie Youtube und Facebook. „Den Film auch als Kinospot zu zeigen ist ebenfalls eine gute Idee, dazu müssen wir jedoch erst einmal schauen, wie lang der Film wird und einiges abklären“, sagt Jens Hoffmann.

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