Die Geschichte der Friedhöfe

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Ausdrucksstarke Skulpturen zieren manche Gräber auf dem evangelischen Friedhof an der Mathildenstraße.

Lüdenscheid - Geschichts- und Heimatkenner Hartmut Waldminghaus hat zum 150. Jahrestag der Einweihung des evangelischen Friedhofs an der Mathildenstraße in diesem Jahr und zum 100. am Wehberg im Jahr 2016 die Geschichte der beiden Friedhöfe herausgearbeitet. Am Sonntag, Allerheiligen, werden die gut 40-seitigen Hefte kostenlos vergeben.

Heike Rath vom Beratungsbüro des evangelischen Friedhofsverbandes Lüdenscheid-Plettenberg und Floristin Tanja Held von „Tanjas Sonnenblume“ werden zudem von 10 bis 16 Uhr am Eingang zum neuen evangelischen Friedhof an der Dammstraße Waffeln und Kaffee verteilen. „Wir haben auf Anzeigen in dem Heft verzichtet und wollen es auch nicht verkaufen. Die beiden Jubiläen sind uns das wert“, sagt Volker Schöbel, Geschäftsführer des Friedhofsverbandes.

Sein besonderer Dank geht an Hartmut Waldminghaus: „Ohne ihn wäre es nicht möglich gewesen, die Geschichte der Friedhöfe in dieser Form aufzuarbeiten. Seine gründlichen und umfangreichen Nachforschungen machen beeindruckend deutlich, wie sehr sich das Friedhofswesen seit den ersten Bestattungen auf dem Kirchhof der Erlöserkirche bis heute verändert hat, insbesondere in den letzten rund 30 Jahren.“

Superintendent Klaus Majoress schreibt in seinem Grußwort: „Hartmut Waldminghaus hat mit großer Kompetenz die geschichtlichen Hintergründe geschildert und die Aufgabe der Friedhöfe als Erinnerungs-, Verkündigungs- und Kulturorte dargestellt. Friedhofspflege und -kultur als Würdigung der Menschen, die vor uns gelebt haben, gehört zu einer der wichtigen Aufgaben unserer Gesellschaft, deren Bedeutung uns nicht verloren gehen darf.“

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