Gesamtschulleiter zur Parkverbotsregelung

Der Parkplatz der Adolf-Reichwein-Gesamtschule war bei einer Doppel-Veranstaltung für Besucher gesperrt.

Lüdenscheid - Das Parkverbot auf den Schulhöfen der städtischen Schulen sorgt weiter für Gesprächsstoff. Auf LN-Nachfrage hat jetzt auch Gesamtschul-Leiter Frank Bisterfeld eine Einschätzung dazu abgegeben.

Zur Erinnerung: An der Reichwein-Geamtschule hatten am Samstag eine Info-Veranstaltung und der große Adventsbasar stattgefunden. Dabei war auf Anordnung der Zentralen Gebäudewirtschaft der Stadt (ZGW) der Schulhof für Besucherautos gesperrt – auf städtischen Schulhöfen wird das Parken bekanntlich nicht mehr geduldet. Aber auch der reguläre Schulparkplatz der Gesamtschule war mit Flatterband abgesperrt und damit für die Gäste nicht anfahrbar. Die reagierten teils mit Verwunderung und Unverständnis.

Trotz der nicht einfachen Parksituation beurteilt Bisterfeld die Doppel-Veranstaltung als Erfolg: „Es war wieder ein guter Besuch. Und das Parken ist noch einigermaßen verträglich gewesen.“

Gleichzeitig betont Bisterfeld, dass er nicht etwa im Clinch mit der Gebäudewirtschaft liege – obwohl die der Schule eine gewünschte Ausnahmegenehmigung zum Parken auf dem Schulhof verweigert hatte. Bisterfeld: „Wir akzeptieren die Argumentation der ZGW. Die Sicherheit hat Vorrang.“

Während die ZGW für das Parkverbot auf dem Schulhof verantwortlich ist, bestätigte Bisterfeld, dass es die Schule selbst war, die für die Absperrung des Schulparkplatzes sorgte. Der blieb für Lehrer und für die Basarhelfer aus der Elternschaft reserviert. Die Öffnung für die Besucher hätte laut Bisterfeld womöglich ein Parkchaos verursacht. Bei normalen Veranstaltungen – wie etwa Elternversammlungen – soll der Parkplatz künftig aber geöffnet bleiben.

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