Geocaching-Test: Digitale Schatzsuche

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Mit Stiften, Zetteln und GPS-Geräten bewaffnet waren die Jugendlichen in den Wäldern am Bierbaum unterwegs – immer auf der Suche nach Hinweisen auf Verstecke. ▪

LÜDENSCHEID ▪ Kreuz und quer durch Wald und Wiesen: Am Mittwochnachmittag begaben sich zwölf Teilnehmer im Rahmen des „Summer Deluxe“-Ferienprogrammes auf digitale Schatzsuche. Geocaching stand auf dem Programm. Dabei ging es nicht darum, möglichst schnell zum Ziel zu kommen. Vielmehr war bei den kniffligen Rätselaufgaben Teamarbeit gefragt.

Stefanie Schröder, erfahrene Geocacherin, erklärte den Jugendlichen zunächst den Umgang mit den GPS-Geräten. „Aber keine Angst, technisches Vorwissen braucht man nicht, lediglich etwas Geduld, um sich rein zu arbeiten“, sagte sie. Daraufhin machten sich die Teilnehmer zunächst einmal mit den Geräten vertraut, ehe sie sich erstmals ins Abenteuer Geocaching stürzten.

Nach Eingabe der Startkoordinaten führte der Weg in die Wälder am Bierbaum. Dort galt es, die erste Station im Umkreis von zehn Metern zu entdecken. Stefanie Schröder wies die Jugendlichen darauf hin, ein Auge auf unnatürliche Beschaffenheiten zu haben. Das Versteck war so schnell gefunden: Es galt, ein an einem Baum befestigtes Seil loszubinden, sodass sich ein Rohr den Weg nach unten bahnen konnte. In diesem befand sich eine Notiz, auf dem die benötigten nächsten GPS-Koordinaten zu finden waren. Zusätzlich enthielt das Rohr eine Filmdose mit einem Band, über dessen Verwendungszweck die Teilnehmer zunächst rätselten.

Nun hieß es, das Rohr wieder zu verstecken, und weiter ging´s. Das rätselhafte Band wurde zur Sicherheit mitgenommen. Die Jugendlichen durchkreuzten den Wald von Cache zu Cache, also von Station zu Station.

Nach fünf Stunden und insgesamt sechs Caches war das Ziel erreicht. An jeder Station fanden die Jugendlichen nicht nur neue Koordinaten, sondern auch kleine Schätze, die sie mitnahmen. Wie unter Geocachern üblich, hinterließen die Teilnehmer ihrerseits Belohnungen für die nächsten Schatzsucher.

Zwischenzeitlich fand auch das zu Anfang gefundene Band doch noch seine Verwendung: Dieses musste um eine Filmdose gewickelt werden, wodurch sich eine Zahlenkombination als weitere Koordinate ergab.

Die zwölf Jugendlichen waren vom Geocaching allesamt begeistert. Ulrike Wagner vom Jugendkulturbüro bedankte sich außerdem bei Carsten Engel, dem Betreiber der Internetseite http://www.bike-mk.de, der die GPS-Geräte kostenlos zur Verfügung gestellt hatte. ▪ Nicole Lüling

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