Generalplaner für neue Phänomenta gefunden

LÜDENSCHEID ▪ Das Altenaer Architektenbüro KKW wird als Generalplaner für die Sanierung und Erweiterung der Erlebnisausstellung Phänomenta fungieren. Mit der Vergabe ist die Verwirklichung eines wichtigen Bausteins der „Denkfabrik“ rund um den Bahnhof in greifbare Nähe gerückt. Die städtische Regionale-Beauftragte Giuseppina Giordano freute sich, „dass ein Büro aus der Region diese wichtige Schlüsselposition besetzt“.

Die Fläche der Phänomenta – derzeit rund 2000 Quadratmeter – soll mit einem Investitionsvolumen von 13,7 Millionen Euro nahezu verdoppelt werden. Ein Herzstück der Maßnahme ist die Errichtung eines rund 80 Meter hohen Foucault’schen Pendels. 90 Prozent der Summe, also rund 12,3 Millionen, steuert die Europäische Union bei. Die Stadtleitet die Fördermittel an die Phänomenta weiter.

Neubau und Sanierung sollen „kleinteilig parallel“ verwirklicht werden, sagte der zuständige Architekt Jens Korte, der mit seinem Kollegen Linus Wortmann, die Planung entwickeln soll. Auch für den Bereich Haustechnik ist ein Planer gefunden. Hand in Hand mit KKW arbeitet der Münsteraner Planer Andreas Winkels.

Wie die Leiterin der Erlebnisausstellung, Gabriele Ansorge, gestern sagte, soll der Betrieb, „wenn auch mit Einschränkungen“, während der Bauphase weiterlaufen. Giordano appellierte an die Phänomenta-Fans, der Einrichtung während der Arbeiten treu zu bleiben.

Spätestens am 30. Juni 2015 soll die neue große Phänomenta der Öffentlichkeit übergeben werden.

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