Jubiläumsfest des DRK Lüdenscheid / Zauberei, Theater und jede Menge Musik

Gelungenes Fetenwochenende

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Zauberer Michael mit seinem „Lehrling“ Ennes.

Lüdenscheid - 150 Jahre DRK Lüdenscheid – das will anständig gefeiert werden. Gleich drei Festtage hatten die Rot-Kreuzler organisiert und damit den Geschmack von Alt und Jung getroffen.

Der Samstagnachmittag stand rund um das DRK-Heim an der Hochstraße ganz im Zeichen der kleinen Gäste. Die waren begeistert vom Auftritt des Zauberers Michael, der im leuchtend blauen Clownskostüm und einem riesigen Koffer die Bühne betrat – und sein Publikum direkt fest im Griff hatte.

Jeden Spaß machten die Kinder mit, jeder Scherz war ein Treffer. Ob Michael die roten Schaumstoffbälle aus der Nase hervor- oder die Farben aus dem Malbuch weggezauberte – das Juchzen und Lachen hatte kein Ende. Gut, dass Michael an diesem Nachmittag gleich zwei Auftritte ablieferte – und in den Pausen durch die Menge lief und kleine Zaubertricks zum Besten gab.

Dann fieberten die Kinder dem Auftritt des Kaspartheaters Neknerf entgegen – und sie wurden nicht enttäuscht. Von Ehefrau Gretel mit dem Staubwedel zur Hausarbeit gezwungen, gab das Kasperle mächtig Gas, frei nach seinem Motto: „Fegen, fegen – und dabei den Po bewegen.“ Der Käseigel in der stinkenden Sockenkiste, das gefrässige Krokodil, das es auf die geruchsintensiven Füsslinge abgesehen hatte, und schließlich der blaue Paul, der nur mit Strumpftreibstoff zu seinem Heimatplaneten zurückkehren konnte, sorgten beim kleinen Publikum für große Augen, Spannung und viel Gelächter.

Jubiläumswochenende 150 Jahre DRK Lüdenscheid

Aber auch musikalisch hatte das DRK Lüdenscheid viel zu bieten: Am Samstagnachmittag sangen der Lüdenscheider Kinderchor und die Rahmeder Spatzen. Abends rockte die Cover-Combo „Limited Edition“ – sehr zur Freude des Publikums. „Die Band war großartig. Die waren echt der absolute Kracher“, waren sich Rotkreuzleiter Alexander Schwarzrat und DRK-Geschäftsführer Gerd Tolksdorf beim großen Fazit einig. Selbst die Fußball-Fans, die das DFB-Pokalendspiel auf einem Großbildschirm verfolgten, strömten nach und nach vor die große Bühne.

Gemeinsam stimmgewaltig: Die Sänger des MGV Union Oberrahmede und des „Chorpacabana“.

Am Sonntag  gestalteten die Chöre Lüdenscheids den Festtag: Mit dabei waren der Lüdenscheider Frauenchor, der Frauenchor Cantabile, der Lüdenscheider Chor und der MGV Union Oberrahmende. Die Letztgenannten bekamen kurzfristig Unterstützung vom durch Krankheit personell geschwächten „Chorpacabana“. Gemeinsam sangen die Männer das schmissige „Rock me“ – und wurden vom Publikum mit viel Applaus belohnt. - von Maike Förster

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