Route 45 überzeugt im Haus Waldlust

+
Für das Konzert im Haus Waldlust hatte die Band Route 45 auch einige neue Songs einstudiert.

Lüdenscheid - Premiere geglückt: Erstmals standen am Samstag die Musiker der Lüdenscheider Formation Route 45 im gut besuchten Haus Waldlust an der Lösenbacher Landstraße auf der Bühne.

Sowohl im Innen- als auch im Außenbereich des Restaurants – in beiden Bereichen war die Live-Musik gut zu hören – waren alle Stühle und Tische besetzt.

Beim Publikum kam die Mischung der Band bestens an.

Route 45 wurden im Jahr 2006 gegründet, formierte sich in der aktuellen Besetzung jedoch erst in diesem Jahr. Die Combo besteht aus Michael Auth (Saxophon, Gesang), Arnd Jünemann (Piano, Hammond-Organ, Gesang), Axel Jünemann (Schlagzeug, Gesang), Uwe Krüger (Bass, Backround Vocals) sowie Peter Würzbach (Gitarre, Gesang). Ihr Repertoire ist breit gefächert und deckt die Bereiche Blues, Rock, Oldies, Funk und Soul ab. Die meisten der von der Band gecoverten Stücke stammen aus den 60er- und 70er-Jahren. So stand auch bei ihrem Auftritt im Haus Waldlust diese musikalische Epoche im Vordergrund. Unter anderem ließen die Lüdenscheider den „Blues Star“ von Kenny Neal erstrahlen oder brachten mit Michael Auth als Sänger auf gut gelaunte Weise den Song „Keep On Running“ von der Spencer Davies Group zu Gehör.

Nicht selten traten die Lüdenscheider im Laufe ihrer musikalischen Laufbahn als Vorgruppe der Blues Company auf, so dass sie auch von dieser Formation das eine oder andere Stück, darunter die Titel „Tell Me Why“ und „Shake It Don‘t Break It“, im Programm hatten.

Ein voll und ganz überzeugtes Publikum

Zu den Songs von Route 45 ließ es sich gut abtanzen.

Einen gelungenen Ausflug in den Country-Rock mit Drummer Axel Jünemann als Sänger unternahmen die Musiker bei „Achy Breaky Heart“ von Billy Ray Cyrus. Für das Konzert am Samstagabend hatten die Lüdenscheider sogar neues Material eingeübt, nicht zuletzt den Bob-Dylan-Klassiker „It’s All Over Now Baby Blue“, bei dem Keyboarder Arnd Jünemann mit an Joe Cocker gemahnender Reibeisenstimme den Gesangspart übernahm.

Obwohl die meisten der an diesem Abend gespielten Stücke zum Tanzen und Feiern einluden, hatte Route 45 schließlich auch Balladen wie dasgroßartige, auf Johann Sebastian Bachs „Air“ basierende „A Whiter Shade Of Pale“ von Procol Harum im Programm. Mit ihrer ausgewogenen musikalischen Mischung konnten die Lüdenscheider ihr Publikum im Haus Waldlust voll und ganz überzeugen.

Von Björn Othlinghaus

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare