Geldsegen für die Turbo-Schnecken

Brigitte Klein, Vorsitzende der Turbo-Schnecken, nahm den Förderbescheid von Ferdinand Aßhoff, Abteilungsleiter bei der Bezirksregierung Arnsberg, entgegen.

LÜDENSCHEID ▪ Die Turbo-Schnecken Lüdenscheid erhalten aus dem Denkmalförderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen für das Jahr 2011 eine Zuwendung in Höhe von 400 000 Euro für die Umnutzung der seit 2004 denkmalgeschützten Hallen der ehemaligen Maschinenfabrik Hesse & Jäger zu einem Sport- und Gesundheitszentrum.

Ferdinand Aßhoff, zuständiger Abteilungsleiter bei der Bezirksregierung Arnsberg, übergab den Förderbescheid am Mittwoch an Brigitte Klein, Vorsitzende der Turbo-Schnecken.

Der Verein hatte das Firmengelände bekanntlich 2008 erworben und wird dort eine multifunktionale Sporthalle mit Gesundheits- und Freizeiteinrichtungen sowie mit einer Begegnungsstätte und seiner eigenen Vereinsgeschäftsstelle einrichten. Das neue Domizil des Vereins heißt in Anlehnung an den Vereinsnamen schon jetzt „Schneckenhaus“.

Durch die Initiative des Vereins, so betont die Bezirksregierung in einer Pressemitteilung, könnten die denkmalgeschützten Hallen erhalten und einer nachhaltigen Nutzung zugeführt werden. Ferdinand Aßhoff war sich mit Brigitte Klein einig, dass der Verein mit seinem großen ehrenamtlichen Einsatz für das Projekt ein besonderes Beispiel für bürgerschaftliches Engagement zeige.

Mit den jetzt bewilligten Mitteln kann die erste Bauphase starten. In den Jahren 2012 und 2013 wird der Verein, der heute mehr als 2000 Mitglieder stark ist, weitere Zuwendungen aus Denkmalmitteln erhalten. Von Seiten des Landes existiert eine Förderzusage über insgesamt 1.2 Millionen Euro. Zur Sicherung der Finanzierung konnte der Verein weitere Unterstützungen realisieren. So steuern die NRW-Stiftung und die Deutsche Stiftung Denkmalschutz jeweils 100 000 Euro bei.

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