Ferienaktion des CVJM-Stadtverbandes

„Geheimakte Joker“: Fast 300 Jungen und Mädchen knacken knifflige Fälle

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Bei schweißtreibenden Temperaturen waren Wasserspiele an allen fünf Standorten ein unbedingtes Muss.

Lüdenscheid - Sherlock Holmes, der Meisterdetektiv, hätte es nicht besser machen können: Nach allen Regeln blitzgescheiter Ermittlerkunst – unternehmungslustig, wissensdurstig und ideenreich – stürzten sich knapp 300 „Joker“-Kinder in den vergangenen 14 Tagen ins Detektiv- und Agentenleben.

77 ehrenamtliche Mitarbeiter „knackten“ mit den Sechs- bis Dreizehnjährigen, die Feuer und Flamme für die Ferienaktion des CVJM-Stadtverbandes waren, die kniffligen Fälle der „Geheimakte Joker“. Einige Ehrenamtliche hatten für den Ferienspaß, der in diesem Jahr zum 33. Mal über die Bühne ging, eigens Urlaub eingereicht.

An fünf Standorten war „der Bär los“. Vom Joker-Lied zum Auftakt und Abschluss jedes Joker-Tages bis hinein in die vielfältigen Workshop-Angebote setzte jeder Standort seine Detektiv- und Agententage individuell und eigenständig, kreativ und aktionsreich um.

Beim CVJM an der Mathildenstraße, wo Mandy Bardtke mit zwölf Mitarbeitern 40 Kinder betreute, begann jeder „Joker“-Tag mit einem Anspiel und Liedern. Auf Spurensuche ging hier ein Detektiv in biblischer Zeit. Vom Tanzen bis zum Theaterspielen, vom Schatzkisten-Bau bis zum Code knacken und Enträtseln einer Geheimschrift reichte das Workshop-Angebot. Hüpfburg, Stadt- und Wasserspiele machten jeden Ferientag zum Erlebnis.

CVJM-Ferienjoker in Lüdenscheid

Akribisch auf Spurensuche begaben sich die Jung-Detektive im „Audrey’s“ bei Mona Sternberg und Michael Heide-Gentz: Sachgeschichten-Fragen („Wie kommen die Streifen in die Zahnpasta?“) forderten die Fähigkeiten der Kinder heraus. 80 Kinder erlebten in der Jugendfreizeitstätte Rathmecke-Dickenberg heitere, unbeschwerte Ferientage. Die Kirchengemeinde Oberrahmede (Bezirk 2) stellte dem Team um Jürgen Schönbeck wieder zwei zusätzliche Räume für die Ferienaktion zur Verfügung.

Auf Schnitzeljagd nach Detektivart gingen die Kinder beim CVJM Werdohler Straße, wo Janina Schmidt die Standortleitung hatte. Lustige Smileys an den Wänden verbreiteten gute Laune. Veränderte biblische Geschichten riefen in Brügge kleine Agenten auf den Plan. „Die Kinder kennen die Geschichten erstaunlich gut“, freute sich Jugendreferentin Anne Bott, dass ein illegaler Zeitreisender bei so viel Wissen mächtig Gegenwind bekam. Von wegen David und E-Gitarre! Die Harfe passte da viel besser.

Bunt und abwechslungsreich geriet überall das Workshop-Programm. Vom Backen bis zum Line Dance reichte das Angebot. Höhepunkt der ersten Ferienwoche war der Ausflug aller Standorte ins Abenteuerland „Fort Fun“. In dieser Woche geriet das Zelten am Nattenberg zum großen Hit – obwohl der sonntägliche Gewittersturm dem schönen CVJM-Zirkuszelt übel mitspielte.

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