Aufarbeitung in vollem Gange

Große Gefahr für Tier und Wald: Davor warnen Förster und STL eindringlich 

abfall wald
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Weggeworfener Abfall in den Wäldern ist leider keine Seltenheit.

Immer wieder findet sich achtlos weggeworfener Abfall in den Wäldern – und auch illegale Müllkippen. Der Stadtreinigungs-, Transport- und Baubetrieb Lüdenscheid (STL) und Revierförster Marcus Teuber sprechen von einem Ärgernis, das nicht nur der Umwelt schade, sondern auch anderweitig zu einer echten Gefahr werden könne, heißt es in einer Mitteilung der Stadt.

Lüdenscheid – So können sich Tiere an Scherben von weggeworfenen Flaschen oder scharfkantigen Aluminiumdosen verletzen. Glasscherben und Flaschen können bei großer Trockenheit Brände auslösen, wenn das Sonnenlicht durch sie fällt und – wie bei einer Lupe – mit großer Hitze auf einen Punkt konzentriert wird. „Die Aufarbeitung der durch Trockenheit und Borkenkäfer geschädigten Kalamitätsflächen ist seit nunmehr drei Jahren noch immer im vollen Gange“, gibt Marcus Teuber zu bedenken, dass die Wälder noch immer geschädigt sind. Auf kahlen Flächen mit trockenem Holz und Schlagabraum herrsche das
gesamte Jahr über eine hohe Brandgefahr. Darüber hinaus weist der Revierförster darauf hin, dass das Rauchen im Wald in NRW von März bis einschließlich Oktober generell verboten ist. Auch Lagerfeuer dürfen im Wald nicht gemacht werden.

Gefahr für Tier und Wald: Melden oder selbst aktiv werden

Bürger können illegale Abfallablagerungen im Wald direkt dem Forstamt
unter Tel. 0 23 51/1 53 90 melden. Auch der STL kann kontaktiert werden.
Hierfür sollte der Mängelmelder genutzt werden, der sowohl auf der
Homepage des Betriebes (www.stl-luedenscheid.de) als auch in der
STL-Abfall-App zur Verfügung steht

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