Gefahr: Schlagloch mit tiefem Abgang

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83 Zentimeter tief ist das Loch, das neben dem Gulli an der Glatzer Straße entstanden ist. Klaus-Jürgen Weichert weist auf die Gefahren für Fußgänger und Autofahrer hin.

lüdenscheid -  Am Anfang war es ein kleines Loch am Rande eines Gullis. Doch im Laufe der anhaltenden Frostperiode wurde aus dem kleinen Loch an der Glatzer Straße eine nicht zu unterschätzende Gefahrenstelle – für Fußgänger und Autofahrer: Aufgrund des Abflusses geht es dort 80 Zentimeter in die Tiefe. Grund genug für Anwohner Klaus-Jürgen Weichert, die Stadt einzuschalten und auf die Gefahrenquelle hinzuweisen.

„Ich weiß ja, dass die Stadt derzeit nicht viel Geld hat, um alle Straßenschäden zu reparieren. Aber es würde ja schon reichen, den Bereich abzusperren“, so Weichert. Mehrfach und an verschiedenen Stellen versuchte er, den Schaden zu melden. „Denn hier sind auch viele Kinder unterwegs und auch für Autofahrer, die das Loch nicht kennen, könnte es problematisch werden.“ Doch eine Reaktion blieb bislang aus.

Auf Anfrage unserer Zeitung versuchte Petra Noack, Leiterin des Fachdienstes Rat und Bürgermeister, der Beschwerde auf den Grund zu gehen. Mit Erfolg. Der Vorfall sei beim STL zwar bekannt gewesen, doch bei einer ersten Überprüfung im vergangenen Jahr war der Schaden noch so klein, dass kein Handlungsbedarf bestanden hätte. Der Frost habe dies jedoch geändert. „Nun muss der ganze Ablauf saniert werden, da ist es mit ein bisschen Asphalt nicht getan“, heißt es von Seiten des STL. Die Verantwortlichen reagierten prompt und stellten zunächst eine Warnbake auf. „Der Schaden wird auf jeden Fall noch beseitigt“, verspricht Petra Noack. Sie bittet aufmerksame Bürger, sich in solchen Fällen direkt mit dem Beschwerdemanagement der Stadt in Verbindung zu setzen, damit zeitnah reagiert werden kann. - kes

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