Reaktion nach Baustopp

Betreten verboten! Rathaus-Tunnel wegen Asbest-Alarms jetzt luftdicht verschlossen

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Der Tunnel-Eingang ist verschlossen. 

Lüdenscheid - Asbest gilt als krebserregend. Damit die Mineralien-Fasern nicht in die Lüdenscheider Umgebung gelangen, wurde die Fundstelle im Rathaus-Tunnel luftdicht verschlossen.

Jetzt ist alles dicht: Nachdem bei Bauarbeiten im Rathaus-Tunnel in der Woche vor Ostern asbestverdächtige Mineralien entdeckt worden waren, hat eine Spezialfirma die betroffene Tunnel-Röhre nun luftdicht verschlossen. 

Eindeutige Botschaft: Betreten verboten!

So soll verhindert werden, dass Asbest-Fasern in die Umgebung gelangen. Aktuell gehe von dem Fundort keine Gefahr aus, heißt es beim Bauherrn Straßen.NRW. 

Asbest steht im Verdacht, krebserregend zu sein. Zunächst war der Tunnel-Eingang nach dem Baustopp mit einer Plane provisorisch abgehängt worden. 

Zunächst war eine Plane provisorisch angebracht worden. 

Dahinter wurde nun ein mit Spanplatten beplanktes Gerüst aufgebaut, für das nach Angaben von Straßen.NRW zunächst eine Statik erstellt werden musste. 

Wie berichtet, wurden die Bauarbeiten nach dem Fund des verdächtigen Materials sofort unterbrochen. Das Ergebnis der genommenen Proben steht noch aus. Wohl unstrittig ist, dass es sich um Asbest handelt. 

Unklar ist aber, um welche Asbest-Fasern es sich handelt. Davon hängt ab, wie zeitaufwendig und kostenintensiv die Sanierung sein wird.

Die zweite baugleiche Tunnel-Röhre ist für den Verkehr weiterhin geöffnet. Von ihr geht keine Gefahr aus, da der Asbest hier gebunden vorliegt. 

Blick in den Lüdenscheider Rathaustunnel

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