Gedrückte Stimmung bei blaume Himmel

LÜDENSCHEID ▪ Strahlend blau dehnte sich der Himmel über dem Ehrenmal an der Parkstraße. Dass die Stimmung an der Gedenkstätte dennoch gedrückt-nachdenklich blieb, lag in der Natur der Sache. Denn der Versammlungsort mit Panoramablick über die Stadt war gestern wieder Schauplatz der zentralen Lüdenscheider Gedenkveranstaltung anlässlich des Volkstrauertags. Uniformierte Menschen, ernste Musik und Schwermut prägten dabei das Bild des traditionellen Treffens.

Das lief weitgehend in den gewohnten Bahnen ab. Superintendent Klaus Majoress erinnerte bei seiner Ansprache eindringlich an die Opfer von Kriegen und anderen Gewaltformen. Dazu kamen Kranzniederlegungen durch Vertreter der Stadt sowie durch Abgesandte von Soldatenverbänden und des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Den musikalischen Part an diesem Vormittag übernahmen der Gemischte Chor Wesselberg und die CVJM-Blechbläser. Letztere intonierten auch wieder die deutsche Nationalhymne.

Aber auch mehrere Lüdenscheider Schüler traten ans Mikrofon. Sie zitierten Menschen, die sie im Vorfeld des Volkstrauertags interviewt hatten. Die von den Organisatoren anvisierte Verjüngung der Veranstaltung war indes auch diesmal nur bedingt erkennbar. Präsent am Ehrenmal auch: Akteure der Lüdenscheider Friedensgruppe.

Anlässlich des Volkstrauertags gab es gestern in der Stadt noch weitere Veranstaltungen. So in Brügge, in Hühnersiepen und auf dem Waldfriedhof Loh. J dt

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