Gebälk und Wände im Kirchturm sind völlig nass

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Gerhard Brüser zeigt die nassen Wände im Innern des Turms, auch das Gebälk im Hintergrund ist permanent feucht.

LÜDENSCHEID ▪ Mit dem Turm hatten die Sanierungsarbeiten an der Kirche St. Joseph und Medardus vor rund vier Jahren begonnen. Jetzt ist das 1927 erbaute Wahrzeichen erneut das Sorgenkind der Gemeinde, denn trotz des erneuerten Fugennetzes dringt weiter Wasser in den Turm ein.

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Am Freitag begleiteten Klaus Goße, der die Sanierung der Kirche für die Gemeinde begleitet, und Gerhard Brüser, Sprecher des Bauausschusses, Experten der bauausführenden Firma und des Bistums in den Turm, um ihnen die Schäden zu zeigen. Mit einem Hubsteiger wurden derweil von außen die Fugen kontrolliert.

Ziel des Treffens war, herauszufinden, wie der Regen in das Gebäude eindringt. Die Feuchtigkeit im Dachgebälk und in den Wänden und Böden ist auch nach einigen trockenen Wochen noch deutlich sichtbar. Selbst Reste von den Pfützen, die sich in den Kunststoffbahnen gesammelt hatten, die verlegt wurden, um das Wasser einigermaßen im Zaum zu halten, waren noch zu sehen. Mit einer Kernbohrung sollte ermittelt werden, wie tief die Nässe im Mauerwerk steckt. Goße und Brüser hoffen, dass sie bis zu den Sitzungen von Bauausschuss und Kirchenvorstand in der nächsten Woche konkrete Ergebnisse haben, um über das weitere Vorgehen zu entscheiden. ▪ gör

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