The Gate: Bauschild zu schwer

Der umfangreiche Umbau des Post-Komplexes in ein modernes Büro- und Praxisgebäude verzögert sich etwas.

Lüdenscheid - „Wir haben immer noch keine Genehmigung für das Bauschild“, sagt Birgit Ribel, und man hört Bedauern aus der Stimme der Frankfurterin heraus. Als Senior Manager (Vermietung) des Unternehmens Dream Global Advisors ist sie mit dem Konzept für The Gate betraut, das aus dem Postbau am Rathausplatz nach umfangreichem Umbau eine auch äußerlich anspruchsvolle Immobilie mit modernen Büro- und Praxisflächen machen soll. Post und Postbank werden in der Folge ebenfalls neu gestaltet.

Eigentlich hatte man mit dem Umbau im Februar beginnen wollen; der Bauantrag sei durch, die Genehmigungen lägen auch vor, heißt es, die Aufträge seien „alle ‘raus“. Nur gegen die beiden großen Ständer mit Bildern wie’s wird, Hinweisen zum Bau und Architekten sowie Angaben für Mietinteressenten habe es von der Stadt Einwände gegeben. Es sei „nichts, das flimmert oder leuchtet“, aber die geplante Betonkonstruktion mit Füßen gelte als zu schwer, könne „jemanden erschlagen“. 

Also habe man ein neues Konzept erarbeitet, sagt Birgit Ribel. Und: „Es gilt als Werbeschild, deshalb ist es so kompliziert.“ Diese neue Variante sehe nun leichte Planen vor, die in den Bauzaun eingearbeitet würden. 

Auch an die Fassade sollen Hinweise kommen, die im Zuge des Baufortschritts zwischendurch abgehängt werden müssten. Aber, auch das betont die Frankfurterin, die Hinweise seien ein wichtiges Instrument für die Vermietung und sollten Vorfreude wecken auf das Neue, was kommt. Ribel: „Es ist uns wichtig, dass dadurch Spannung erzeugt wird.“

Die Unterlagen fürs veränderte Konzept habe man jedenfalls vor ein paar Wochen eingereicht und warte jetzt auf die Antwort der Stadt. 

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