Gastronomen, Händler und Stadt an einem Tisch

Verwaltung, Innenstadt-Händler und Gastronomen wollen künftig gemeinsame Sache machen.

Lüdenscheid - „Eine wunderbare Geschichte“, nennt es Stadtpressesprecher Wolfgang Löhn. „Einen Quantensprung“ nennt es sein privates „Pendant“ Willi Denecke. Denn seit sich Vertreter der Verwaltung und der Innenstadt-Händler und -Gastronomen diese Woche in größerer Runde zusammengesetzt haben, sehen alle beste Voraussetzung für das gemeinsame Ziel gegeben: Lüdenscheid für seine Bürger und Besucher attraktiver zu machen.

Zur Weiterentwicklung des Stadtmarketings ist das Nutzen vorhandener Strukturen sinnvoll und wichtig. Diese Botschaft tragen Wolfgang Löhn und Willi Denecke nach außen. Dazu gehörten, so betonen beide, die bislang „Stammtische“ genannten Initiativen, aber natürlich auch etablierte Mitspieler wie der Altstadtverein. Denecke: „Wir wollen endlich deutlich machen, dass es kein Gegeneinander mehr gibt, sondern einen Schulterschluss im Interesse der Lüdenscheider Bürger.“

Für Denecke ist wichtig, dass „nicht nur geredet, sondern gehandelt wird“. Doch ohne Diskussionen geht es nicht. In „Kreativwerkstätten“ will man Vorgaben erarbeiten. Denecke: „Unser Job ist, zu fragen: ‘Wir haben eine geile Idee, wo ecken wir damit an?’“ 

Nach Ostern geht’s los. Ergebnisse würden, so Denecke, „in die vorhandenen Stadtmarketing-Gruppen hineingespiegelt“. Er findet: „Es braucht eine Vision für Lüdenscheid. Wie kann es sich weiterentwickeln?“ Diese „Vision 2020“ findet die Stadtverwaltung grundsätzlich spannend. Mit Einschränkung, so Dieter Rotter (Fachdienstleiter Bauservice): „Bevor sich große Visionen entwickeln, muss man die Rahmenbedingungen klären.“ Denn: „Wir sind nicht nur Nein-Sager, wir sind Interessenabwäger.“

Arbeitsstichworte lauten also: Verirrungen und Verwirrungen rund um die Satzungen klären, am besten mit einem „einfachen Gestaltungsbilderbuch“ für Investoren. Grundlagen für ein „Corporate Design“ für die Stadt schaffen. Und, ganz konkret, der Windschutz, der aber, weil mittlerweile „viel zu negativ belastet“ keinesfalls mehr so heißen soll. Künftig soll es vielmehr „eine Möglichkeit geben, wie der Gastronom Vorschläge bekommt, dass sich seine Gäste draußen wohlfühlen können“.

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