Markanter Geruch

Gasgeruch aus Baugrube: Feuerwehr rückt aus, Energieversorger stopft Leck

Ein Fall für die Experten: Die Feuerwehr sicherte die Gefahrenstelle, Techniker der Stadtwerke übernahmen das Stopfen des Gaslecks.
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Ein Fall für die Experten: Die Feuerwehr sicherte die Gefahrenstelle, Techniker der Stadtwerke übernahmen das Stopfen des Gaslecks.

Einem aufmerksamen Anwohner sind am Donnerstagabend ein zischendes Geräusch und ein markanter Geruch aufgefallen. Die Quelle dafür offenbarte sich schnell: Eine Baugrube mit einer freigelegten Gasleitung - und die war offensichtlich undicht.

Lüdenscheid - Kurz nach 21 Uhr ging in der Feuer- und Rettungsleitstelle der Notruf ein, und mit dem Alarmstichwort „Gas 2“ wurden die Kräfte der Hauptamtlichen Wache, des Löschzugs Homert sowie der Einsatzleitwagen des Löschzugs Stadtmitte in die Straße „An den Husareneichen“ entsandt.

Dort konnten die Feuerwehrleute selbst wenig ausrichten, stießen sie doch auf eine Baustelle des Energieversorgers. Enervie schickte sofort zwei Monteure, die sich um das lecke Rohr kümmerten. Die Feuerwehrleute sicherten in der Zwischenzeit die Gefahrenstelle ab.

Sowohl die Ursache als auch die Behebung der Undichtigkeit war für die Techniker beinahe Routine. Es trat Gas aus mehreren kleinen Löchern aus, was nach Aussage der Techniker keine Seltenheit ist: „Wenn das Rohr freigelegt wird, dann fehlt der Druck auf die äußere Bitumenschicht. Lochfraß, der über Jahrzehnte am Rohr entstanden ist, wird nun undicht.“, erklärte ein Monteur der Stadtwerke.

Noch am Abend wurde das Rohr provisorisch mit sogenannten „Matschbinden“ geflickt. Dieses Dichtungsmaterial soll besser wirken als eine mechanische Schelle. Das betroffene Rohrelement soll aber kurzfristig ausgetauscht werden. Obgleich das Gefahrenpotential nicht zu unterschätzen ist, sind sich Techniker und Feuerwehrleute einig: Zündfähig war die geringe ausgetretene Menge nicht.

Das war aber zum Zeitpunkt der Alarmierung nicht so sicher, weshalb nicht nur der sogenannte „B-Dienst“, sondern auch der übergeordnete „C-Dienst“ zur Koordination eines etwaigen, größeren Einsatzes mit ausgerückt war. Das erwies sich aber als nicht notwendig. Nach einer knappen Stunde konnten Einsatzleiter Benedikt Wand und die 25 Kräfte wieder einrücken.

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