Undichte Gastherme

Gas-Alarm in Lüdenscheid: 30-Jährige atmete Gas ein - Heizung abgeschaltet

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Zu einem Gas-Alarm rückte die Feuerwehr in die Glatzer Straße in Lüdenscheid aus. 

Update: Lüdenscheid - Großer Feuerwehreinsatz an der Glatzer Straße in Lüdenscheid. In einem Mehrfamilienhaus hatte es am Mittwochabend einen Gasaustritt gegeben. Mehrere Bewohner kamen ins Krankenhaus.

Update Donnerstag, 5. Dezember 2019, 14.33 Uhr: Am Donnerstag teilte die Polizei neue Erkenntnisse zu dem Gas-Einsatz mit: "Aus ungeklärter Ursache ist am Mittwochabend Gas in die Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Glatzer Straße geströmt. 

Eine 30-jährige Frau atmete das Gas ein und musste stationär im Krankenhaus aufgenommen werden. Ihr Mann und zwei Kinder ließen sich zur Sicherheit im Krankenhaus untersuchen", heißt es dort.  

Die Wohnung gelüftet, die Heizung zunächst stillgelegt. Die anderen Hausbewohner blieben mit Erlaubnis der Feuerwehr in ihren Wohnungen oder suchten sich selbstständig eine Alternative für die Nacht. "Es gibt bisher keine Hinweise auf Fremdverschulden", teilte die Polizei abschließend mit. 

Ursprungsmeldung: Gas-Alarm an der Glatzer Straße: Mehrere Bewohner im Krankenhaus

Laut Angaben eines Sprechers der Feuer- und Rettungsleitstelle in Lüdenscheid sei in einem Mehrfamilienhaus Gas ausgetreten. "Eine leichte Gaskonzentration" sei von den Einsatzkräften messbar gewesen.

Ein Patient klagte über Schwindelgefühle und kam umgehend ins Krankenhaus. Ihm folgten wenig später sechs weitere Bewohner des Hauses. Sie waren zunächst vor Ort vom Notarzt untersucht und anschließend zur endgültigen Kontrolle ebenfalls ins Krankenhaus gebracht worden. 

Ursprung des Gasaustritts war ersten Erkenntnissen zufolge eine undichte Gastherme. Da das Problem nicht sofort behoben werden konnte, wurde die Gasversorgung für das gesamte Gebäude vorübergehend von den Stadtwerke abgeschiebert.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit einem Großaufgebot vor Ort.

ds/klü

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