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700 Gäste: Grandiose Gala im Kulturhaus

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Clownin Wilma begrüßte die Gäste im Kulturhaus per Handschlag.

Lüdenscheid – Laut, bunt, schrill, schräg, faszinierend, erstaunlich – die Reihe der Attribute ließe sich beliebig fortsetzen. Fest steht: Die Gala zum Auftakt der Feierlichkeit „50 Jahre Johannes-Busch-Wohnverbund und 20 Jahre Augenschmaus und Ohrenweide“ am Samstagabend im Kulturhaus hinterlässt einen bleibenden Eindruck.

Als Thomas Wewers, Leiter und unermüdlicher Motor der Integrativen Kulturwerkstatt Alte Schule, vor der Gala sagte: „Wir fahren ganz groß auf“, hat er nicht zu viel versprochen. Der große Theatersaal war am Samstagabend bis zur Kapazitätsgrenze gefüllt. Dicht an dicht saßen die Freunde und Gönner des Wohnverbundes, dazwischen viele der Bewohner mit ihren zumeist ehrenamtlichen Betreuern, vorn an der Bühne jene, die sich nicht allein fortbewegen können.

Am Ende der nahezu dreistündigen Gala stand allen gleichermaßen ins Gesicht geschrieben: „Das war ganz große Klasse!“ In einem bunten Mix aus Musik, Ausdruckstanz und Kleinkunst unterhielten die Künstler ihr Publikum. Reden gab’s – wie zuvor versprochen – in sehr überschaubarem Rahmen.

Jubiläumsgala im Kulturhaus

Neben Thomas Wewers begrüßte Monika Deitenbeck-Goseberg die Gäste und erinnerte an die Anfänge des Wohnverbundes und der Integration der Menschen mit Beeinträchtigungen in Lüdenscheid: „Am Anfang war es mehr Sehnsucht als eine klare Idee.“ Thomas Cordt als Leiter des Johannes-Busch-Wohnverbundes bedankte sich vor allem bei seinem Vorgänger Klaus Neumann: „Ich bin sehr, sehr glücklich, Wohnverbundsleiter hier in Lüdenscheid zu sein.“ Bürgermeister Dieter Dzewas – „Ich bin sehr gerne hier hergekommen“ – würdigte die Verdienste von Jürgen Dietrich. Eine der besten Investitionen in Lüdenscheid sei die in die Kulturarbeit gewesen, denn „Kultur überwindet Grenzen“.

Er selbst sei Mitglied im Verein der Freunde des Johannes-Busch-Hauses und das sei er gern: „Die Mitgliedschaft im Verein der Freunde macht viel Freude und vor allem viel Sinn“, warb der erste Bürger der Stadt für den Besuch am Stand im Foyer im Anschluss an die Gala. Die Handycaps, die Rockband Lampenfieber, das pantomimisch-artistische Duo „elabö“, Momo, Jini Meyer und Henrik Oberbossel, Shantala ma Rielle, Timothy Thomson, die Hip Hop Kidz & Ladies, Willy und Wilma und eine rasante Show mit Phil Os, dem jungen Akrobaten und seinen Diabolos – das dreistündige Spektakel faszinierte von der ersten bis zur letzten Minute.

Im Anschluss erwartete die Gäste zu später Stunde ein ausgezeichnetes Büffet aus dem Hause Geier, das die meisten Gäste dazu bewegte, noch eine Dreiviertelstunde länger als geplant unter Freunden zu bleiben.

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