160 Gäste beim Begegnungsnachmittag mit Flüchtlingen

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Rund 160 Leute fanden sich beim Begegnungsnachmittag im Gemeindezentrum der Christuskirche an der Bahnhofstraße ein.

Lüdenscheid - Die Resonanz auf die Einladung der Christuskirchengemeinde zum Begegnungsnachmittag mit Flüchtlingen war enorm.

Rund 160 Leute fanden sich im Gemeindezentrum an der Bahnhofstraße ein – 80, die man aus der Flüchtlingsunterkunft in der Schöneck-Schule abgeholt und viele weitere Flüchtlinge, für die man Fahrdienste eingerichtet hatte sowie Gemeindemitglieder und Bürger aus anderen Teilen der Stadt.

Gemeindepfarrer Rainer Gremmels hieß die vielen Gäste willkommen. Die Begrüßung in englischer und in arabischer Sprache übernahmen Franz Schacht und Salim Miro, der schon seit rund 40 Jahren in Deutschland lebt. Kirchenmusiker Wolfgang Kimpel steuerte zu dem gesprochenen „Welcome to everybody“ noch ein Begrüßungslied bei.

Mit ihrer Einladung ins Begegnungscafé wollte die Christuskirchengemeinde den Gästen aus Syrien, Afghanistan und anderen Staaten, Gemeindemitgliedern und weiteren Lüdenscheidern die Gelegenheit bieten, einander kennen zu lernen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Diese Möglichkeit wurde reichlich genutzt.

Unter anderem zeichneten einige Flüchtlinge für Interessierte ihre Fluchtwege auf einer Landkarte nach oder sie gewährten Einblicke in bewegende Erfahrungen. So ist zum Beispiel einer von ihnen völlig verzweifelt, weil einige seiner Familienmitglieder getötet worden sind und er den überlebenden Angehörigen nicht vor Ort beistehen kann.

Für das gemeinsame Kaffeetrinken waren reichlich Kuchen, Torten, Plätzchen und Waffeln von Gemeindegliedern gespendet worden. Die Kinder konnten in einem Nebenraum Spielgeräte und Spielsachen in Beschlag nehmen. Dort kümmerten sich Gemeindemitarbeiterinnen, die auch in der Schöneck-Schule Betreuungsdienste leisten, um die kleinen Gäste.

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