Wandel der Innenstadt setzt sich fort

Fußweg zwischen City und Bahnhof geplant

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Die Örtlichkeit vom Gothaer Haus aus betrachtet: Durch den Baumbestand hindurch soll der Fußweg von der Niemöller-Straße Richtung Bahnhof führen. 15 von schätzungsweise 40 Bäumen sollen dabei gefällt werden.

Lüdenscheid - Der Wandel in der Lüdenscheider Innenstadt setzt sich fort. Ein weiteres Projekt in diesem Kontext: ein Fußweg, der von der Martin-Niemöller-Straße Richtung Bahnhof führen soll. Das Ziel dabei: eine verbesserte Verbindung zwischen City und neuem Bahnhofsquartier.

Mit der Ausarbeitung des Konzepts ist das Essener Planungsbüro DTP beauftragt. Dessen Vertreter, Landschaftsarchitekt Klaus Tenhofen, informierte jetzt im Planungs- und Umweltausschuss über das Vorhaben. Das stieß bei den Ausschuss-Mitgliedern grundsätzlich auf Wohlwollen. Grünen-Politiker Jürgen Appelt: „So haben wir uns das immer vorgestellt.“

Zu Fuß gelangt man zwar auch derzeit durchaus vom Zentrum zum Bahnhof. Der aktuelle Gehweg entlang der Niemöller-Straße bis zur alten Villa neben der Polizeistation gilt Politik und Verwaltung vor dem Hintergrund des Stadtumbaus aber als nicht mehr angemessen. „Repräsentativ und großzügig soll es künftig sein.“ So die Worte von Klaus Tenhofen.

Demnach soll künftig ein drei Meter breiter Fußweg durch einen „lichten Baumbestand“ am Kirchheim-Parkplatz vorbei bis zu besagter Villa führen. Dort könnte auch eine öffentliche Sitzgelegenheit entstehen. Das Verschwinden von Unterholz und ein Lichtkonzept sollen für ein Sicherheitsgefühl auf dem Weg sorgen, der auf jeden Fall eine Steigung aufweisen wird.

Allerdings: Wie die Querung der Niemöller-Straße Richtung Rathausplatz am oberen Ende des Weges und die Überwindung der Bahnhofstraße am unteren Weg-Ausgang fortan aussehen könnte, steht noch in den Sternen. Dort wird zunächst wohl alles so bleiben, wie es ist.

Für den Fußweg werden auch Bäume weichen müssen. Klaus Tenhofen spricht von 15 Exemplaren, sagt aber: „Der gegenwärtige Baumbestand soll weitestgehend erhalten bleiben.“ Auf Nachfrage musste der Architekt aber einräumen, dass „weitestgehend hier relativ ist“. Denn es gibt in dem Bereich schätzungsweise nur 40 Bäume.

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