Rita-Kicker sind Stadtmeister

+
Auch am Spielfeldrand wird gejubelt.

Lüdenscheid - Wer braucht da schon die Fußball-Weltmeisterschaft: Wenn neun Mannschaften mit Kindergartenkindern in der Turnhalle des Bergstadt-Gymnasiums gegeneinander antreten und lautstark von ihren Erziehern, Freunden, Eltern, Großeltern und Geschwistern angefeuert werden, kocht die Stimmung wie im großen Stadion. Zum 11. Mal hatte die Kinderstube Astrid Lindgren zum Fußballturnier eingeladen, um den Stadtmeister der Kindertagesstätten auszuspielen. Die Zuschauer erlebten ein spannendes Turnier, bei dem sich die Gegner nichts schenkten.

Die Entscheidung um die Stadtmeisterschaft und auch um den dritten Platz fiel nach torlosem Unentschieden im Elfmeterschießen. Stadtmeister 2014 wurden die Rita-Kicker aus der katholischen Kindertagesstätte St. Rita. Die Jungen und Mädchen setzten sich gegen die Arche-Kicker aus der Kita „Die Arche“ nach einem hartumkämpften Duell durch, in dem sie zwei von drei Elfmetern verwandelten. Den Arche-Kickern gelang nach zwei Fehlschüssen der Ehrentreffer.

Bis die Freude über den zweiten Platz und der Spaß an dem großartigen Turnier wieder die Oberhand gewannen, dauerte es insbesondere bei den erfolglosen Elfmeterschützen ein wenig. Da mussten erst ein paar Tränchen trocknen. Aber dann feierten sich die Mannschaften bei der Siegerehrung durch Bürgermeister Dieter Dzewas wieder alle gemeinsam. Denn trotz des Erfolges zählt bei diesen Meisterschaften vor allem eins. Dabei sein ist alles – und so gab es Pokale für alle Teilnehmer, wenn auch die für die ersten drei etwas größer ausfielen.

11. Kindergartenfußballturnier

Das „kleine“ Finale um den dritten Platz hatten zuvor die Pestalozzi-Kicker gegen die Wehberger Tiger von der Johannes-Falk-Kita ebenfalls im Elfmeterschießen gewonnen. Diese vier Teams hatten in den beiden Gruppen der Vorrunde jeweils den ersten und zweiten Platz belegt und dann im Halbfinale die Teilnehmer fürs große und kleine Finale ausgespielt.

In der Vorrunde traten außerdem die Gevelndorfer Torjäger von der städtischen Kita in Gevelndorf, die Paulis von der katholischen Kita St. Paulus in Brügge, die Wilden-Haus-der-Jugend-Zwerge, die Bullerbü-Fighter von der Kinderstube Haus Astrid Lindgren und die Sportfreunde Hellersen an.

Schlag auf Schlag wechselten sich die Spiele ab. Mit den kleinen Kickern kamen stets auch die jeweiligen Cheerleader und Betreuer und auch die Ersatzspieler an den Spielfeldrand. Und auch die Anhänger in den jeweiligen Fanblöcken waren stets auf der Hut, um ihre Mannschaften anzufeuern. Der Lärm stand dem im großen Fußballstadion kaum nach. Die Trainer rannten am Spielfeldrand entlang, gaben ihre Anweisungen und wechselten auch Spieler aus – insbesondere nach einem Zusammenstoß. Auch wenn‘s vielleicht mal wehtat, gab sich kein Nachwuchs-Kicker die Blöße, das auf dem Spielfeld zu zeigen.

Von Bettina Görlitzer

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare