Fundsachen-Flohmarkt lockte viele Schnäppchenjäger

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Da muss keiner mehr im Regen stehen: Jede Menge Schirme in allen Farben und Mustern boten Karin Schmidt und Corinna Schmidt beim ersten Fundsachen-Flohmarkt für je einen Euro im Bürgerforum an.

Lüdenscheid - Vergessen, verloren - und nun endlich gefunden. Von Menschen, die sie gut gebrauchen können. Mehr als 300 Artikel gab’s am Samstag auf dem ersten Fundsachen-Flohmarkt im Bürgerforum zu kaufen. Und so kamen viele Lüdenscheider vorbei, um im ausgefallen Sortiment zu stöbern.

Tatsächlich hatte das Team um Organisatorin Karin Schmidt so gut wie alles im Angebot: Jede Menge Anziehsachen zum Beispiel. Einiges schien beim Bummeln verloren gegangen zu sein - es befand sich noch in Einkaufstüten. Wer sich komplett einkleiden wollte, der fand auch Schmuck, Taschen, Accessoires und sogar Schuhe. Die Lüdenscheiderin Elke Seidler war von der großen Auswahl ganz begeistert. Sie kaufte Ohrringe, eine Uhr und fand zudem auch noch diverse Geschenke.

Trotz der bereits niedrig angesetzten Preise konnten die Kunden mit dem Verkaufsteam handeln. „Darüber lässt sich immer reden“, sagte Karin Schmidt. Gerade wenn jemand mehrere Teile nehme, gebe sie gerne Mengenrabatt. Davon profitierten auch die Cousinen Dilem (12) und Enhar (11). Die jungen Lüdenscheiderinnen fanden einige Anziehsachen und sogar ein Fahrrad. „Dabei habe ich gar nicht danach gesucht. Dieses hier hat mir aber sofort gut gefallen“, erzählte Dilem und zeigte auf ihre neue Errungenschaft.

Und genau dieses Flair wollte das Verkaufsteam auch schaffen: Eine gemütliche Basar-Atmosphäre, die zum Stöbern und Staunen einlädt. Dass das bei den Lüdenscheidern gut ankam, bewies allein die Schlange, die sich schon morgens vor Beginn bildete. Zudem zog es immer wieder Marktbesucher ins angrenzende Bürgerforum, die „auch mal eben schauen wollten“.

Damit die Startpreise möglichst reell ausfielen, ließ Schmidt Schmuck und Fahrräder vorab von Experten schätzen. „Als Laien können wir beispielsweise echten Schmuck nicht immer von unechtem unterscheiden“, erklärte sie. Auch Plagiate landeten immer mal wieder im Fundbüro - die werden jedoch natürlich sofort vernichtet. Die vielen Mobiltelefone durften aus datenschutztechnischen Gründen erst gar nicht verkauft werden. Andere technische Geräte hingegen gab es zum kleinen Preis: Zwei Monitore gehörten laut Organisatoren eher zu den Raritäten des Flohmarkts. Solche Dinge kommen meist von der Polizei. Wenn die Fundsachen nicht als Diebesgut identifiziert werden können, landen auch sie im Lager des Fundbüros. - lima

Wer etwas in Lüdenscheid verliert oder findet, kann dies im Internet melden. Unter www.lüdenscheid.de gibt es im Service-Bereich das „Fundbüro online“ und entsprechende Formulare zum Ausfüllen.

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