Haarscharf vorbei an Sensation

Fürstin Charlène kam nicht bis Lüdenscheid

Fürstin Charlène aus Monaco hat wohl keine Wurzeln in Lüdenscheid.

LÜDENSCHEID - Mitunter macht Lüdenscheid Schlagzeilen, ohne sie so recht verdient zu haben. So kam jetzt nach einem augenzwinkernden High-Society-Report der FAZ-Internetausgabe faz.net der Eindruck auf, die monegassische Fürstin Charlène pflege eine enge Beziehung zur Bergstadt.

 „Charlène kam bis Lüdenscheid“, titelte faz.net unter dem Rubrum „Herzblatt-Geschichten“ – und ließ die LN-Redaktion damit eine kleine Sensation wittern.

Doch vergebens: Des Rätsels Lösung war ein Zitat aus einem Lüdenscheider Leserbrief an ein Frauenmagazin. Jenes Blatt hatte sich seinerzeit mit der bewegenden Frage befasst, warum sich die Gattin von Fürst Albert, die gerade wieder einen Termin geschlabbert hatte, in ihrem kleinen Reich eher unwohl fühle.

Jemand aus Lüdenscheid äußerte dazu dann per Leserbrief die Vermutung, es liege womöglich am Unwillen der aus Südafrika stammenden Fürstin, die französische Sprache zu erlernen. Zitat von faz.net aus dem Leserbrief: „Charlène hätte längst Französisch lernen können und sich und ihrem Mann damit die Peinlichkeit erspart... Französisch wird in unseren weiterführenden Schulen als zweite Fremdsprache angeboten.“

Worauf der faz.net-Autor hinzusetzte: „Wir wussten gar nicht, dass Charlène in Lüdenscheid zur Schule ging.“ Wir auch nicht, und leider war’s auch nicht so. Also wurde nichts aus der märchenhaften Story der Fürstin, die von Stadtpark oder Staberg aus aufbrach in die glamouröse Welt des Hochadels. Adieu, Charlène! Wir scheiden, kaum dass wir uns kennengelernt haben. - hgm

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