„Für mehr Gerechtigkeit“

Die Frauen vom Lions Club Lüdenscheid Minerva verkauften nicht nur Plätzchen für den guten Zweck, sondern priesen auch ihren Kinder-Kalender an, der gleichzeitig als Losnummer dient. Auf alle Gewinner warten spannende Erlebnisse, wie die Fahrt in einem Polizeiauto.

LÜDENSCHEID ▪ Rund um die Erlöserkirche fand am Samstag bereits zum 21. Mal der Weihnachtsmarkt der guten Taten statt. Aus dem Eine-Welt-Netz Lüdenscheid präsentierten sich, gemeinsam mit der evangelischen Versöhnungs-Kirchengemeinde, 20 Vereine und Initiativen und verkauften Selbstgemachtes für das nahende Fest.

Die Kolpingsfamilie Lüdenscheid ist schon seit Anfang an beim Weihnachtsmarkt der guten Taten dabei. „Für Kekse und die selbst gekochte Marmelade unserer Mitglieder steht jedes Jahr die Stammkundschaft an“, sagten Ingrid Geisbauer, Elisabeth Tillmann und Elisabeth Grötschel. Auch die Spezialitäten der Familienarbeitsgruppe St. Petrus und Paulus waren bei den Besuchern des Marktes begehrt: Ob Omas Hefeplätzchen, Sektgelee oder Vollkornbrot: „Einige Sachen waren bereits nach wenigen Stunden vergriffen“, so Heidi Heuel. Mit dem Erlös unterstützt die Gruppe ein Projekt in Burkina Faso; und das schon seit 25 Jahren.

In diesem Sinne sei die Veranstaltung das wohl wichtigste Fest für die lokale und internationale Solidarität, so die Organisatoren Matthias Wagner und Erwin Fortelka vom Eine-Welt-Netz. „Weltweit gibt es noch viel zu verbessern und der Weihnachtsmarkt der guten Taten ist ein kleiner Beitrag für mehr Gerechtigkeit“.

Die Zahl der Helferinnen und Helfer an diesem Tag war schlicht beeindruckend. Das Standpersonal schlug allein mit 120 Personen zu Buche. Hinzu kamen 40 Helferinnen und Helfer im Gemeindezentrum, 50 Musiker, darunter der Posaunenchor des CVJM Lüdenscheid, die Bläserklassen des Bergstadt-Gymnasiums und das Ensemble Streicher plus. Mit der Volkstanzgruppe „Die Nussknacker“ und der Kindertanzgruppe der Landsmannschaft Ostpreußen traten zudem rund 45 Tänzer auf.

Mit einer kurzen Rede und einem geistlichen Wort hatten Bürgermeister Dieter Dzewas und Dechant Johannes Broxtermann um 10 Uhr den Markt eröffnet. Beide betonten, dass sich jeder ein Stück Vision und Hoffnung bewahren solle.

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