Fünfter-Siku-Flohmarkt nicht nur für die Kleinen

Groß war die Resonanz am Sonntag auf den 5. Siku-Flohmarkt

LÜDENSCHEID ▪ Maximilian Dahlems stand bis zuletzt ganz ruhig in der Schlange. Als der Junge an der Reihe war, sein Tombola-Los einzulösen ,sagte er schlicht: „Die Eins.“ Aber die Augen leuchteten schon gewaltig. Einen ferngesteuerten Lastwagen gab es am Sonntag beim Siku-Flohmarkt des Kinderschutzbundes (KSB) im Bürgerforum des Rathauses als Hauptpreis – und den hatte sich Maximilian schon lange gewünscht, sagte er.

Aber auch alle anderen, die sich Lose gekauft hatten, gingen nicht leer aus. „Fünf pro Nase“, sagte KSB-Vorsitzender Uwe Hindrichs, wurden maximal abgegeben, denn es gab überhaupt keine Nieten bei der Tombola, die die Firma Siku zum Flohmarkt reichlich mit Preisen in jeder Größenordnung bestückt hatte, angefangen von Verkehrszeichen als Trostpreisen über Autos, Trecker und Lastwagen in verschiedenen Größen. Zum fünften Mal hatte der Kinderschutzbund mit Unterstützung des Spielzeugautoherstellers die Veranstaltung organisiert. Uwe Hindrichs freute sich über eine große Resonanz bei Händlern und Besuchern: „Das ist schon eine richtige Institution geworden.“ Für mehr als 40 Stände wäre kein Platz gewesen – die Kapazitäten waren voll ausgereizt.

Da macht es wenig, dass der Regen dem eigentlich geplanten Freiluftprogramm einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte. Die Angebote des Spielmobils und auch der Kettcar-Parcours der Verkehrswacht konnten nicht aufgebaut werden. Aber im Bürgerforum waren die Kinder auch gut beschäftigt. Eine Spielelandschaft mit vielen Autos lockte die Kleinen und ferngesteuerte Autos die größeren, oft genug auch mit dem Papas im Schlepptau. Außerdem hatte das Siku-Team 150 schlichte weiße Autos mitgebracht, die die Kinder selbst bemalen konnten. Die waren schon nach zwei Stunden verteilt.

Derweil gab es allerlei Fachsimpeleien an den Ständen der Händler. Denn nicht nur die Kinder waren auf der Suche nach interessanten Schnäppchen, für die das Taschengeld reichte. Auch Erwachsene schwelgten in Angebot und Erinnerungen, während sie für Kinder oder Enkel auf die Suchen gingen. Ganze Landschaften mit landwirtschaftlichen Geräten oder sich drehende Teller boten die Händler aus ganz NRW auf, um ihre Autos zu zeigen. Die Verkehrswacht bot Seh- und Reaktionstests sowie Blutdruckmessungen an. Erstmals im Boot war die Firma Persona Service, deren Mitarbeiter die Kuchentheke bestückt hatten und ehrenamtlich dort mithalfen.

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