Fünfter Platz für „Angelas Kartoffelsalat“

Am Ende reichte es für ihren Kartoffelsalat „nur“ für den fünften Platz – doch Angela Ebsen war dennoch mehr als begeistert von dem Verlauf des Homann-Wettbewerbs. „Das war ein tolles Erlebnis.“

LÜDENSCHEID ▪ Für den Sieg und damit die serielle Produktion hat es zwar nicht gereicht, doch mit einem guten fünften Platz kehrte Angela Ebsen vom Homann-Kartoffelsalat-Wettbewerb aus Dissen zurück.

„Das war eine schöne Erfahrung und hat viel Spaß gemacht“, zeigte sich Ebsen spürbar begeistert von der Veranstaltung des Unternehmens. Wie berichtet, gehörte die 48-Jährige zu den zehn Finalisten um den „leckersten Kartoffelsalat“, der nun produziert und in wenigen Wochen im Supermarkt zu haben sein wird.

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Preisverdächtiger Kartoffelsalat

Dass die Zubereitung eines Rezepts in der eigenen Küche nichts mit einer industriellen Fertigung zu tun hat, das bekam Ebsen schnell zu spüren. „Das hatte nichts mit dem zu tun, was wir Kochen nennen.“ Denn von Seiten der Firma mussten gewisse Vorgaben berücksichtigt werden, die für eine maschinelle Serien-Produktion einfach unabdingbar sind. „Ich musste beispielsweise mein Dressing komplett umstellen, weil es sonst gar nicht haltbar gemacht werden könnte“, erzählt Ebsen. Und so wurde eben improvisiert: Die Lüdenscheiderin versuchte, ihren beliebten Salat so authentisch wie möglich herzustellen. Das zweite Problem: Am Ende mussten genau drei Kilo Kartoffelsalat auf dem Tisch stehen – „da wurde alles abgewogen und aufgeschrieben“, so Ebsen weiter. Am Ende konnte sie zwar nicht „ihren“ Salat auftischen, aber zumindest eine vertretbare Variation. Und das Feedback war überaus positiv – nicht zuletzt von Moderatorin Barbara Schöneberger, die durch die Veranstaltung führte: „Sie sagte mir, dass ihr mein Salat besonders gut gefallen hätte.“

In die zweite Finalrunde der letzten Drei schaffte es der Lüdenscheider Salat zwar nicht – die 25-jährige Nicole Leonie Bauer aus Erfurt holte letztlich den Sieg. Doch Angela Ebsens Fazit der Veranstaltung fällt trotzdem positiv aus. „Ich habe viel mitbekommen, durfte hinter die Kulissen der Firma Homann gucken und habe Leute kennen gelernt, mit denen ich auch weiterhin Kontakt halten werde“, so Ebsen. Denn trotz der Konkurrenz habe eine lockere Atmosphäre untereinander geherrscht: „Jeder Salat war gut, mit ganz neuen Variationen.“

Und insgeheim gibt Ebsen zu: „Letztlich bin ich froh, dass ich nicht gewonnen habe, denn mein Gesicht in jedem Supermarkt-Regal zu sehen, daran müsste ich mich erst mal gewöhnen.“ ▪ Kerstin Zacharias

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