Kunststiftung auf den Weg gebracht

Erläuterte die Finanzierung: Kämmerer Karl Heinz Blasweiler

LÜDENSCHEID - Der Hauptausschuss hat den Weg zur Kunststiftung Lüdenscheid geebnet. Bei fünf Enthaltungen von Grünen, der FDP und einer aus der CDU-Fraktion stimmt das Gremium mit breiter Mehrheit für die Errichtung der Stiftung.

Das Stiftungsvermögen besteht aus Kunstgegenständen im Wert von 144 430 Euro und 10 000 als Geldbeitrag der Eheleute Doris und Klaus Crummenerl. Mit 100 000 Euro beteiligt sich die Stadt Lüdenscheid.

Der städtische Beitrag war Anlass für die Enthaltungen von FDP und Grünen, die die Höhe als rechtlich nicht zwingend oder zumindest nicht ausreichend begründet sehen. Dem gegenüber argumentierte Jens Voß für die SPD: „Die Stiftung wird Teil unserer Kulturlandschaft. Sie sollte der Stadt etwas wert sein.“

Nur noch am Rand Gegenstand der Diskussion war der Deckungsvorschlag für die außerplanmäßige Ausgabe. Aus haushaltstechnischen Gründen herangezogen wird der Posten „Kindertagesstätte U3-Ausbau“, in dem Mittel aus 2013 nicht abgerufen und daher in den aktuellen Haushalt übertragen worden waren, wie Kämmerer Karl Heinz Blasweiler erläuterte. Die Bildung einer eigenen Haushaltsposition bei der Aufstellung des Haushalts sei nicht möglich gewesen.

Unverändert richtig bleibe aber: „Den Kindern wird nichts weggenommen“, machte Blasweiler erneut deutlich und wandte sich damit gegen Beiträge in Internet-Foren, die in genau diese Richtung zielten. „Wir stehen da für Informationen gerne zur Verfügung“, wandte er sich gegen Darstellungen, die teilweise Sachkenntnis vermissen ließen. Was noch deutlicher FDP-Fraktionschef Jens Holzrichter kommentierte: „Da ist Hopfen und Malz verloren.“

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