Seltener Oldtimer: Dieser Opel ist ein echter Eye-Catcher

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Auch der zweite Teil der Weimar-Ausstellung ist mit seltenen Oldtimern "garniert".

Lüdenscheid – Eine halbe Stunde Stadtgeschichte wird am Sonntagnachmittag in den Museen an der Sauerfelder Straße geboten. Der zweite Teil der Ausstellung rund um die Weimarer Zeit, der inzwischen den Titel „Weimar in Lüdenscheid“ trägt, zeigt in den Ausstellungsräumen, in denen im Spätwinter der Landschaftsverband Westfalen-Lippe seine geschichtsträchtige Wanderausstellung „Weimar im Westen“ präsentiert hatte, nun liebevoll aufbereitet Porträts heimischer Unternehmer und Industrieprodukte.

Die hinteren Ausstellungsräume wurden weitgehend so belassen. Die öffentliche Sonntagsführung ab 15 Uhr übernimmt Museumsleiter Dr. Eckhard Trox. Rund 30 Minuten lang stehen Lüdenscheider Porträts mit engen Bezügen zur lokalen Geschichte während der Weimarer Republik im Mittelpunkt. 

„In dem Rundgang wird es darum gehen, die Unterschiedlichkeit der porträtierten Menschen in politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Hinsicht herauszuarbeiten“, so der Museumsleiter, „zu sehen sind Menschen, die teilweise einen beispiellosen Aufstieg erlebt hatten und während der Weimarer Zeit in Öl gemalt wurden.“ 

Thematisiert werde aber auch das Schicksal eines Lüdenscheider, der bis 1933 ein bedeutendes Vermögen angehäuft hatte und dieses während der NS-Diktatur wieder verlor. In dieser halben Stunde sollen ausschnitthaft die Gesichter einer überaus facettenreichen Stadtgesellschaft vor rund 100 Jahren den Gästen der Führung näher gebracht werden.

In weiteren 25 Minuten führt Dr. Trox durch die Themen Stadtentwicklung, politische Geschichte, Kunst und Kultur und Wirtschaft. Im Anschluss an die Führung besteht für die Teilnehmer die Möglichkeit, historische Filmaufnahmen aus Lüdenscheid aus den 1920er- und 1930er- Jahren gemeinsam anzuschauen.

Der Eintritt in die Ausstellung „Weimar in Lüdenscheid“ in den Museen an der Sauerfelder Straße selbst ist frei, für die öffentliche Sonntagsführung wird von den Teilnehmern ein Beitrag von vier Euro, ermäßigt zwei Euro erhoben.

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